Nach Tod von 14-jährigem Yosef in Dormagen: Kind (12) als Tatverdächtiger im Fokus
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Nach dem gewaltsamen Tod des 14-jährigen Yosef in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf, gibt es nun einen Tatverdacht gegen ein Kind. Das teilte die Polizei Nordrhein-Westfalen mit. Weitere Details nannten Staatsanwaltschaft Düsseldorf und Polizei zunächst nicht, das wurde mit Persönlichkeits- und Jugendschutz begründet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 12 Jahre alten Jungen mit deutscher Nationalität handeln.
Die Mordkommission „Waldsee“ ermittelt seit mehreren Tagen. Eine Obduktion habe ergeben, dass Yosef an Stich- und Schnittverletzungen starb.
Die Leiche des 14-Jährigen aus Eritrea war Ende Januar an einem See in Dormagen von einem Spaziergänger entdeckt worden. Am Wochenende nahmen laut Polizei rund 2.000 Menschen an einem Trauerzug teil. Für Freitag ist eine öffentliche Trauerfeier angekündigt, die Beerdigung soll anschließend im Familienkreis stattfinden.

An diesem Waldsee fand man die Leiche.
Die Stadt teilte mit, Yosef habe seit 2018 in einer städtischen Unterkunft gelebt, eine städtische Schule besucht und sei in das Leben vor Ort integriert gewesen. Auch sein Fußballverein äußerte sich auf seiner Homepage: „Yosef war ein äußerst beliebter Junge, der nicht nur im Verein, sondern auch in der ganzen Dorfgemeinschaft hochgeschätzt wurde. Sein strahlendes Lächeln und sein außergewöhnlicher Teamgeist haben ihn zu einem wertvollen Mitglied in unserem Verein gemacht.“
Zuletzt lebend wurde der 14-Jährige am Mittag des 28. Januar gesehen. Gegen 17:00 Uhr fand ein Spaziergänger die Leiche. Medienberichten zufolge hatte der Junge seiner Mutter gesagt, er gehe nur kurz zu seinem Schützenverein.
Ermittler suchten bis in die Nacht und am Folgetag am Fundort nach Spuren und sicherten diese. Hinweise auf ein rassistisches oder rechtsextremes Motiv gebe es bislang nicht, sagte die Staatsanwältin Janne Jakobek.
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