NIUS exklusiv: Kinderkriminalität explodiert – doppelt so viele nicht-deutsche Täter wie 2015
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Die Gewaltkriminalität bei Kindern bis 13 Jahre hat sich seit dem Jahr 2015 verdoppelt! Aber auch die Gewalt bei Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre liegt auf einem Rekordhoch – sie stieg seit 2015 um mehr als 50 Prozent.
Seit dem Jahr 2015 ist die Zahl der minderjährigen Tatverdächtigen bei Gewaltstraftaten von 26.583 auf 45.158 Personen gestiegen. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine schriftliche Frage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hervor, die NIUS exklusiv vorliegt.
Kinder werden zu Räubern, Mördern und Vergewaltigern
Zu „Gewaltkriminalität“ zählen folgende Delikte: Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge, Raub, räuberische Erpressung, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme sowie Angriff auf den Luft- und Seeverkehr.
Mit Ausnahme eines statistischen Knicks hat sich die Zahl der tatverdächtigen Gewalttäter unter 14 Jahren seit dem Jahr 2015 konsequent nach oben entwickelt. Und auch unter Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) ist ausländische Gewalt gemessen am Bevölkerungsanteil überrepräsentiert: 2024 war mehr als jeder dritte tatverdächtige Minderjährige in diesem Alter kein deutscher Staatsbürger.
Nicht-deutsche Jugendliche überproportional oft tatverdächtig
Während im Jahr 2015 bei Kindern unter 14 Jahren von 6363 tatverdächtigen Gewaltstraftätern nur rund 1107 nicht-deutsch waren (17,4 Prozent), sind inzwischen fast 5000 ausländische Heranwachsende tatverdächtig (35,8 Prozent). Bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren sind von 31.383 tatverdächtigen Gewalttätern ebenfalls mehr als jeder Dritte ohne deutschen Pass (12.112 Tatverdächtige, 38,6 Prozent).
Die Schule wird immer öfter zum Tatort
Seit dem Jahr 2024 erfassen die Behörden außerdem die Tatorte. Dabei kommt bei Gewaltstraftaten durch Minderjährige heraus: Fast jede fünfte Tat (17,8 Prozent) wird in der Schule begangen. 6.193 Gewaltdelikte verzeichnet die Statistik. Das bedeutet: Jeden Tag gibt es in Deutschlands Schulen rund 17 Gewaltstraftaten.
Darüber hinaus verüben Kinder und Jugendliche besonders oft im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen Gewalt (7,3 Prozent der Tatorte). Häufigster Tatort ist der öffentliche Raum: 32,4 Prozent aller Gewaltstraftaten durch Minderjährige werden auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen oder in Parks und Grünanlagen begangen.

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess erhielt die brisanten Zahlen auf Nachfrage beim Innenministerium
AfD fordert Senkung der Strafmündigkeit auf 12 Jahre
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess, der die Statistiken vom Innenministerium erhielt, sieht den Ursprung der Verdopplung der tatverdächtigen Gewalttäter unter 14 Jahren als „direkte Folge einer jahrzehntelangen, völlig verfehlten Migrationspolitik“. Er plädiert deshalb für eine Senkung des Strafmündigkeitsalters auf 12 Jahre. „Wir müssen unsere Kinder vor dieser Gewalteskalation schützen, denn unsere Töchter und Söhne dürfen nicht zu Opfern politischer Fehlentscheidungen werden.“
Warum wurden diese Zahlen nicht bei der Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik durch Nancy Faeser erwähnt?
Auch darauf hat das Haus unter der Führung der Noch-Ministerin eine Antwort: „Eine umfassende Darstellung aller Entwicklungen ist im Rahmen einer Pressekonferenz weder möglich noch zielführend.“
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Philippe Fischer
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