„Er sagte, er muss mir das Herz rausschneiden“: Syrer stürmt Wohnung und verprügelt Frau mit Knüppel
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Es ist Ende November, als eine Frau aus Sankt Augustin puren Horror erlebt: Im Morgengrauen wird sie in ihrem eigenen Haus von einem syrischen Asylbewerber angegriffen und schwer verletzt.
Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den 42-jährigen Syrer, der in Deutschland Asyl beantragt hat, wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der WDR hat mit der Frau gesprochen, die die schrecklichen Momente des Überfalls schildert. Die Frau – der WDR nennt sie Anna – befand sich an jenem Morgen im Badezimmer, als sie die Türklingel vernahm. Im Glauben, ihr Mann habe seinen Schlüssel vergessen, öffnete sie arglos die Türe. Doch nicht ihr Mann stand vor ihr – sondern sei ein schwarz gekleideter Fremder, der ins Haus stürmte, sie zu Boden warf und mit einem Knüppel auf sie einschlug, bis ihr Kopf blutete.

Die Stadt Sankt Augustin in Nordrhein-Westfalen hat knapp 60.000 Einwohner.
„Er erzählte, dass er mir das Herz rausschneiden muss“
Dem WDR berichtet Anna: „Dann fing er an zu erzählen, dass er mich töten muss und dass er mir das Herz rausschneiden muss, weil ich ihm Krebs gegeben habe“. Dann habe ihr Hund den Mann kurz abgelenkt, woraufhin sie zu Nachbarn flüchten konnte, die den Angreifer festhielten und die Polizei alarmierten.
Die Polizei erreichte den Tatort, nahm den Mann fest und brachte ihn in die Bonner LVR-Klinik, da man vermutete, er leide an einer psychischen Erkrankung. Drei Wochen später entließ man den Mann wieder. Das Opfer, berichtet der WDR, habe nur durch Zufall erfahren, dass der Angreifer sich wieder auf freiem Fuß befinde. Nach zwei Wochen sei er allerdings wieder „auffällig“ geworden, man wies ihn erneut in die Klinik ein. Was genau er getan hat, will die Polizei nicht verraten.
„Die Hürden sind hoch“
Gegenüber dem WDR erklärt der Chefarzt LVR-Klinik Bonn, Michael Schormann: „Die Hürden, dass jemand gegen seinen Willen eingewiesen werden kann, die sind sehr hoch, das muss also eine akute Gefährdung sein und dementsprechend, dass nach einer dreiwöchigen Behandlung diese Gefährlichkeit auch so reduziert ist, dass wir ihn sogar entlassen müssen, wenn er nicht mehr behandelt werden möchte.“
Wann der Mann wieder aus der Klinik entlassen wird, ist nicht klar. Das Opfer muss nun weiter in Angst und Schrecken leben.
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