Schießerei in Nienburg: Ein Toter, ein Schwerverletzter
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Plötzlich fallen Schüsse in Nienburg: Ein Mensch stirbt, ein anderer muss in den Rettungshubschrauber. Was steckt hinter dem blutigen Streit? Die Polizei sucht nach Antworten.
Bei einem Schusswechsel im niedersächsischen Nienburg ist ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Der Verletzte sei mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit.
Die Schüsse seien gegen 15 Uhr gefallen. Nach bisherigen Erkenntnissen habe es zuvor „Streitigkeiten“ zwischen mehreren Personen gegeben, die in die Auseinandersetzung mündeten, hieß es.
Zwei Menschen seien vorläufig festgenommen worden. Für die Bevölkerung bestehe derzeit keine Gefahr, teilte die Polizei weiter mit. Nach Informationen der Lokalzeitung „Die Harke“ soll es sich bei dem Getöteten um einen Unternehmer aus dem Nienburger Stadtgebiet handeln. Er soll zu einer Großfamilie gehören, die bereits im April 2022 in eine handfeste Auseinandersetzung involviert gewesen sei. Der Streit von damals wurde am Morgen des 5. Mai 2026 vor dem Landgericht in Verden verhandelt. Der Getötete soll zu den Angeklagten gehört haben. Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung.
„Ich habe sechs Schüsse gehört und einen Mann auf dem Boden liegen gesehen. Ich hatte den Eindruck, dass er tot war. Drei Polizisten sind dazugekommen, kurz darauf traf der Notarzt ein“, sagte ein Augenzeuge der Lokalzeitung.
Die Hintergründe der Tat bleiben laut Behörden unklar. Die Ermittlungen dauern an. Nienburg ist eine Kreisstadt und liegt zwischen Hannover und Bremen.
Lesen Sie hier die Polizeimeldung im Wortlaut
Heute (05.05.2026) gegen kurz nach 15:00 Uhr kam es im Bereich Lehmwandlung/Hannoversche Straße in Nienburg zu einem Schusswechsel zwischen mehreren beteiligten Personen.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren Streitigkeiten zwischen mehreren Personen der Auslöser der Auseinandersetzung. Im Verlauf des Geschehens fielen Schüsse, wobei eine Person tödlich verletzt wurde. Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht.
Zwei Personen konnten vor Ort von den Einsatzkräften vorläufig festgenommen werden.
Für die Bevölkerung besteht derzeit keine Gefahr. Aufgrund der laufenden polizeilichen Maßnahmen wird jedoch darum gebeten, den Bereich weiträumig zu meiden. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an. Weitere Informationen werden nach Vorliegen neuer Erkenntnisse bekanntgegeben.
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Redaktion
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