Syrer missbrauchen neun Mädchen (11 bis 17) im Freibad – und eine Woche lang wird geschwiegen ...
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Neun Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren sind in einem Schwimmbad im hessischen Gelnhausen am vergangenen Sonntag von vier syrischen Männern missbraucht worden. Erst mehrere Tage nach dem Vorfall berichteten erste Medien von dem Vorfall.
Mehrere Mädchen hatten sich am Sonntag um kurz nach 17 Uhr an das Personal des Schwimmbads gewandt und berichtet, dass sie im Becken im Bereich des Strudels aus einer Gruppe von mehreren Männern heraus am ganzen Körper angefasst worden seien. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stellten die syrischen Tatverdächtigen im Alter von 18 bis 28 Jahren kurz darauf im Schwimmbad und nahmen ihre Identitäten auf. Ein weiterer Mann soll das Bad direkt nach dem Vorfall verlassen haben.
Laut Auskunft der Polizei wurde gegen alle vier Strafanzeige erstattet, sie erhielten vom Schwimmbad Hausverbot. Erst am Donnerstag, also vier Tage nach dem Vorfall, berichtete die Hessenschau, also der für jenen Bereich zuständige öffentlich-rechtliche Sender von dem Vorfall.
Kritik am Schwimmbad-Personal
Nach dem Vorfall wurde Kritik am Personal des Schwimmbads laut. Dieses habe nicht schnell genug reagiert. Die Stadtverwaltung hält diese Vorwürfe laut Gelnhauser Neue Zeitung bislang für unbegründet. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage des Lokalblatts: „Das Badpersonal hat im Rahmen seiner Dienstpflichten angemessen reagiert.“ Zwar gab es zügige Gespräche mit dem Personal, doch „nach jetzigem Kenntnisstand gibt es keinen Anlass, von Fehlverhalten auszugehen.“
Die Ermittlungen konzentrieren sich laut Polizei darauf, wie genau sich das Geschehen zugetragen hat und in welchem Maß die einzelnen Verdächtigen daran beteiligt waren. Sie bittet unter der Rufnummer 06051 827-0 um Hinweise.
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