Waren es Anschläge von Extremisten? Staatsschutz ermittelt nach Explosion und Brand vor Charité und Vivantes-Klinikum in Berlin
Ein Beitrag von
An der Charité hat es in der Nacht auf Dienstag gebrannt, in Neukölln vor dem Vivantes-Klinikum wurde Pyrotechnik gezündet: Der Staatsschutz ermittelt derzeit, ob die beiden Taten in Zusammenhang stehen und einen politischen Hintergrund haben.
„In den vergangenen Stunden kam es an einem Krankenhaus in Neukölln zu Sachschäden“, heißt es in einem Post auf X. Zudem sei an einem Krankenhausgebäude in Berlin-Mitte ein Brand festgestellt worden. Personen wurden dabei laut Polizei nicht verletzt.
Die Kriminaltechnik sichert derzeit Spuren an den betroffenen Orten, zudem hat das LKA, Fachdienst Sprengstoffdelikte, die Ermittlungen übernommen. Auch der polizeiliche Staatsschutz ist in die weiteren Ermittlungen eingebunden wegen Sachbeschädigung und des Verdachts des Verwendens von illegaler Pyrotechnik, um mögliche Tatverdächtige und Hintergründe zu klären.

Staatsschutz ermittelt bei politisch motivierten Taten
Da der Staatsschutz bei Taten von politischen Extremisten eingesetzt wird, schließt die Polizei offenbar nicht aus, dass die Taten einen politischen Hintergrund haben könnten.
Nach aktuellem Stand bestehen laut Polizei keine Hinweise auf Gefährdungen für Patientinnen, Patienten oder Beschäftigte. Man stehe in engem Austausch mit den Betreibern, der Krankenhausbetrieb laufe uneingeschränkt weiter.
Aktuell laufen noch Ermittlungsmaßnahmen, im Laufe des Nachmittags will die Polizei dann den aktuellen Erkenntnisstand bekanntgeben, wie ein Sprecher auf NIUS-Anfrage mitteilte.
Mehr NIUS:
Brandanschlag in Berlin: Anarchisten veröffentlichen Bekennerschreiben
Mehr NIUS:
Homophobie in Hamburg: Mann mit „südländischem“ Aussehen verprügelt 40-Jährigen
Eine Droge namens „Knastpapier“ überschwemmt deutsche Gefängnisse
Buttersäureanschlag auf Auto von Christoph de Vries
Gesucht! Hüseyin B. (33) soll Mann in Bremen niedergestochen haben
Innerhalb von staatlichen Suchtzentren: Köln und Düsseldorf wollen Handel mit Crack legalisieren
Sie hatte ein Messer: Frau nach Polizei-Schuss an Tankstelle lebensgefährlich verletzt
Großrazzia: Beamte stellen Waffen, Drogen und Bargeld sicher
Täter (16) stellt sich! Polizist in Göttingen angeschossen
Mehr NIUS:
Gesucht! Hüseyin B. (33) soll Mann in Bremen niedergestochen haben
Innerhalb von staatlichen Suchtzentren: Köln und Düsseldorf wollen Handel mit Crack legalisieren
Sie hatte ein Messer: Frau nach Polizei-Schuss an Tankstelle lebensgefährlich verletzt
Großrazzia: Beamte stellen Waffen, Drogen und Bargeld sicher
Täter (16) stellt sich! Polizist in Göttingen angeschossen
Polizei gewichtete Hautfarbe zu stark: Land Berlin wegen Rassismus verurteilt
+++ 14-Jähriger verletzt 14 Personen mit Pfefferspray +++ 45-Jähriger angeschossen +++ 27-Jähriger ersticht seine 60-jährige Schwiegermutter +++
Polizist bei Clan-Kämpfen in Göttingen angeschossen
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare