Wert von rund 122.000 Euro: Zoll verbrennt 632 Kilo Cannabis
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Mehr als 600 Kilogramm medizinisches Cannabis sind in Düsseldorf in einer Müllverbrennungsanlage vernichtet worden. Nach Angaben des Hauptzollamts handelte es sich um insgesamt 632 Kilogramm Marihuana mit einem Wert von rund 122.000 Euro.
Die Ware war bereits im Dezember 2023 über das Zollamt am Düsseldorfer Flughafen eingeführt worden. „Obwohl alle Unterlagen und Erlaubnisse für eine legale Einfuhr vorlagen, konnte das Marihuana nicht freigegeben werden, weil der Einführer die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von gut 23.000 Euro nicht zahlen konnte“, heißt es in der Pressemitteilung.
Später wurde über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren eröffnet. Der Zoll musste zunächst dessen Ausgang abwarten. In der Zwischenzeit überschritt das medizinische Marihuana sein Haltbarkeitsdatum und durfte nicht mehr für medizinische Zwecke verwendet werden.

Das THW transportierte das grüne Rauschmittel.
Am 7. Juli 2026 wurde die Ware schließlich im Auftrag der Verwertungsstelle des Hauptzollamts vernichtet. Den Transport zur Müllverbrennungsanlage übernahm das Technische Hilfswerk in Düsseldorf. Zollbeamte überwachten sowohl die Fahrt als auch die Verbrennung.
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