ARD ruft zur Kündigung von Netflix & Co. auf, der Rundfunkbeitrag kann aber nicht gekündigt werden
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Das Format „Reschke Fernsehen“ der ARD gibt seinen Zuschauern auf Instagram eine kuriose Abo-Beratung!
Moderatorin Anja Reschke sagt in einem Video: „Streaming-Anbieter machen uns ziemlich abhängig. Und das ist kein Zufall, sondern Geschäftsmodell.“ Man werde mit günstigen Einstiegspreisen und Testmonaten in die teure Abofalle gelockt. Und die bösen Streaming-Anbieter nutzen Marketing-Tricks, um teure Jahresabos günstiger erscheinen zu lassen!
Sehen Sie hier das Video:
In dem dazugehörigen Instagram-Post heißt es wörtlich:
„Bei vielen Abo-Modellen schaltet sich im Laufe der Nutzung plötzlich Werbung frei. Wer das nicht möchte, muss eine teure Premium-Mitgliedschaft abschließen. Auch das Teilen eines Accounts mit Freund:innen ist auf diversen Plattformen nicht mehr möglich. Meistens kann man sich höchstens einen Zusatzaccount für einen gewissen Preis hinzubuchen – und das kann richtig teuer werden.“
Absurd daran: Während Reschke und die ARD zur Kündigung des Streaming-Abos animieren, bleibt das Zwangs-Abo für deren Inhalte unkündbar.
„Und das, obwohl verschiedene Streaming-Anbieter ihre Preise immer wieder erhöhen und teilweise jetzt auch Werbung schalten“, motzt Reschke in dem Instagram-Reel. Dass bei ihrem Sender ARD die Preise der Zwangsabgabe steigen und Werbung gespielt wird, bleibt in dem Kontext unerwähnt.
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