„Höllensommer des Jahrtausends“, „Weltweit wärmster Mai“: NIUS dokumentiert die nicht abreißende Hitze-Panik von ARD, Spiegel und Co
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Wer regelmäßig mit Hitze-Meldungen konfrontiert ist, könnte sich verwundert fragen, warum die Menschheit noch lebt und Deutschland kein Wüstenstaat geworden ist.
Hoffentlich sind Sie gut vorbereitet auf den anstehenden „Höllensommer des Jahrtausends“:

Deutschland sieht dem „Finale“ einer Hitzewelle entgegen, so der „Karlsruher Insider“.

Dabei haben wir doch gerade erst den wärmsten Mai weltweit überstanden, den das Schweizer Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie auf seinem Blog „MeteoSchweiz“ meldete.

Bei unseren österreichischen Nachbarn war ein „nasser Mai“ ebenfalls eingebettet in einen „wärmsten Frühling seit Messbeginn“.

31. Mai 2024, ORF
Schweißgebadete Facebook-Nutzer hatten erst einen Monat zuvor aus zahllosen Medien erfahren, dass sie den „heißesten April seit Aufzeichnungsbeginn“ hinter sich gebracht hatten.

Dem ging der März voraus, der der „wärmste der Wettergeschichte“ war. Er folgte auf den Februar, der – Sie ahnen es – „der wärmste“ seit Beginn der Aufzeichnungen war.

Anfang des Jahres meldete Zeit: Unsere Erde „erlebt den wärmsten je gemessenen Januar“, der ...

... auch in Deutschland ein „zu warmer Monat“ war – „trotz Schnee und Eis“.

2024, puh..., „a freaking hot year“, wie der Amerikaner sagen würde. Der MDR fasst zusammen:

Natürlich war bereits 2023 „das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“, wie der Spiegel bekannt machte.

Tagesspiegel-Leser wussten noch mehr: Es war das wärmste Jahr „seit 100.000 Jahren“!
Laut Zeit war er sogar „das heißeste Jahr aller Zeiten“...

... oder doch nur seit „Jahr 1 nach Christus?“, wie man beim Neuen Ruhrwort meldete?

Vielleicht auch eher „seit mindestens 125.000 Jahren“, wie die Tagesschau schrieb? Klar ist jedenfalls, es brennt:

Ein Glück, dass am Ende das Wasser doch nicht knapp wurde, wie man letztes Jahr in der Zeit befürchtete.

Meldungen zur Wasserknappheit gibt es dieses Jahr noch nicht, aber der „Höllensommer des Jahrtausends“ ist ja auch noch nicht da.
Oder vielleicht doch?

Fast 8.000 Nutzer lachten über den Beitrag.
Noch einmal, weil es so imposant ist:

Die Frankfurter Rundschau zitiert einen Biologen. Er sagt, er könne „mit fast völliger Sicherheit“ prognostizieren, dass der „Höllensommer des Jahrhunderts und Jahrtausends“ bevorsteht.
Wie heißt es doch so schön: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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