Irre Habeck-Wende bei der Tagesschau: „Energiepolitische Geisterfahrt! Eher würden sich die Grünen selbst eine Hand abhacken, als das endgültige Aus für die Atomkraft in Deutschland zu gefährden!“
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Nanu, was ist denn bei der Tagesschau los?!
Freitagabend, 21.45 Uhr, Tag 2 nach dem Skandal um die Geheim-Akten aus dem Ministerium von Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) rund um den Atom-Ausstieg. Während die ARD den unfassbaren Vorgang an Tag 1 in Deutschlands wichtigster Nachrichtensendung eiskalt ignorierte und lieber über 160 gestrandete Wale vor Australien berichtete, wird in den Tagesthemen voll zugeschlagen! NIUS dokumentiert den denkwürdigen Kommentar von NDR-Mann Thomas Berbner.
„Wenn wir eines Tages auf die Liste der größten Fehler der Ampel-Koalition zurückblicken, wird die Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke darauf einen prominenten Platz einnehmen.“ Schon 2022, bei der „angeblich vorurteilsfreie Prüfung“ durch das Habeck-Ministerium, sei ihm klar gewesen: „Eher würden sich die Grünen selbst eine Hand abhacken, als das für die Ideologen der Partei wichtigste Ziel zu gefährden – das endgültige Aus für die Atomkraft in Deutschland.“
Denn: „Die Verdrehung von Fakten hat in der deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung eine lange Tradition.“ Berbner wundere es daher nicht, dass Habecks Ministerium „offenbar so lange an den Stellungnahmen herumdoktert, bis das gewünschte Ziel heraus kommt“. Und das gewünschte Ziel lautete: Der Weiterbetrieb sei nicht sicher, das Land brauche keine AKW, alle Probleme seien durch den Ausbau der erneuerbaren Energien lösbar. Berbner sarkastisch: „Als ob es so einfach wäre …“
Hier ist das Video, Sie müssen es sich anschauen!
Es ist die brutale Wende in einer Berichterstattung, die eigentlich OHNE Berichterstattung auskommen wollte. Als Habecks Skandal-Akten am Donnerstag ans Licht kamen, wurden sie in der Tagesschau mit keiner Silbe erwähnt. Auf der Website fand sich exakt ein Artikel, der den Wirtschaftsminister schützte: „Wirtschaftsministerium weist Vorwürfe zu Atom-Aus zurück.“ Zahlreiche Politiker und Gebühren-Zahler ärgerten sich über die Nicht-Berichterstattung in der Tagesschau, es hagelte Kritik quer durch die Medienlandschaft. Daniel Pokraka, Redakteur im ARD-Hauptstadtstudio, reagierte auf die Kritik: „Soweit kommt‘s noch, dass die Bild entscheidet, was bei uns in die Nachrichten kommt …“ Doch offenbar wurde die Redaktion von der Empörung und der Realität dann doch noch zur Vernunft bewegt …

ARD-Mann Pokraka war noch am Freitagmorgen überzeugt, in dem Habeck-Skandal kein Thema für die Tagesschau zu sehen
Ex-Washington-Korrespondent ledert in seinem Kommentar weiter gegen den Vizekanzler: „Weltweit ist unbestritten: Solange wir Energie nicht im großen Ausmaß speichern können, werden wir für die Sicherung unserer Energieversorgung Kraftwerke brauchen, die auch funktionieren, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.“
Ein Blick über über die Grenzen des Landes zeige: Fast alle großen Industrieländer haben die AKW-Laufzeiten verlängert oder bauen neue Atom-Meiler. Denn: „Kernkraft ist gut für Energiesicherheit und Klimaschutz. Nur bei uns behaupten grüne Minister weiter: Die energiepolitische Geisterfahrt Deutschlands sei wissenschaftlich fundiert und notwendig.“
Berbners Fazit: „Mit der Entscheidung zum Atom-Ausstieg hat Habeck der Wirtschaft und dem Klima schweren Schaden zugefügt.“
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