„Kinderkriegen ist narzisstisch“: Wie die Kinderhasser von ARD & ZDF Sterilisationen schönreden
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Funk ist das Angebot von ARD und ZDF für das junge Publikum im Alter zwischen 14 und 29 Jahren. Unzählige Formate von Funk finden sich auf Social Media und den Mediatheken von ARD und ZDF – mit durchaus streitbaren bis fragwürdigen Inhalten.
Ein stets wiederkehrender Themenstrang ist der sogenannte Antinatalismus – die freiwillige Kinderlosigkeit. Die Verfechter dieses Lebensstils bezeichnen sich als „Child-Free-Aktivisten“ und kommen in zahlreichen Talk-Sendungen und Reportagen zu Wort.
Ein Leben ohne Kinder ist in den Augen dieser Aktivisten keineswegs als eine persönliche Entscheidung zu betrachten, sondern ist ein heroischer Akt für das Klima, Solidarität mit dem globalen Süden und gegen Rassismus.
Nur Narzissten haben einen Kinderwunsch
Eine Ikone des Antinalismus ist Verena Brunschweiger, eine Lehrerin in ihren Vierzigern, die gleich in mehreren Formaten ausführlich zu Wort kommt. Im Diskussionsformat „unbubble“ vom ZDF erzählt sie von ihrem Werdegang: Bereits als Teenager begeisterte sie sich für den Feminismus, dem Antinatalismus trat sie in ihren fortgeschrittenen Dreißigern bei.

Kinderfrei als Lifestyle: die Antinatalisten-Formate bei ARD & ZDF
Menschen, die sich für Kinder entscheiden, handeln in ihren Augen regelrecht narzisstisch, da es ja vor allem darum ginge, die eigenen blauen Augen oder die Stupsnase zu vererben, argumentiert sie im Gespräch mit einer vierfachen Mutter und Hebamme. Eltern wollten erster Linie ein „Mini-Me“ erschaffen, wenn sie sich reproduzieren – und dies sei purer Egoismus.
Kinder sind Klimakiller
Selbstgewählte Kinderlosigkeit ist für Brunschweiger vor allem ein Akt der Selbstlosigkeit. Es ginge heute darum, die globalen Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere die Klimakrise. Kinder schaden dem Klima, man müsse solidarisch mit den Klimaflüchtlingen aus dem globalen Süden sein und die Ressourcen gerechter verteilen.
Es ginge der Gesellschaft vor allem darum, „arische“ Kinder zu produzieren, die später zu vielfliegenden Fleischessern heranwachsen und massiv der Umwelt schaden, so führt Brunschweiger aus.
Im Gespräch mit der Hebamme argumentiert sie weiter, dass der Körper einer Frau unnötig durch eine Schwangerschaft strapaziert werde und die „Natur misogyn“ sei, weil Geburten oftmals nicht optimal verlaufen.
Die Angst vor der Schwangerschaft
Mit der Angst vor etwaigen Figurproblemen, die mit einer Schwangerschaft einhergehen könnten, ist Brunschweiger bei Funk in bester Gesellschaft. In weiteren Beiträgen wird das Thema Sterilisation dem jungen Publikum schmackhaft gemacht. In einer Reportage berichtet eine junge Frau in ihren Zwanzigern begeistert von ihrer Operation, bei der sie sich ihre Gebärmutterschleimhaut hat veröden lassen. Wahre Glücksmomente seien das gewesen nach der Operation, und die lästigen Monatsblutungen sei sie jetzt auch los.
Auch bei dem Talkformat „deep und deutlich“ wird die Angst vor der Schwangerschaft detailliert thematisiert und als einziger Ausweg die Sterilisation angepriesen.
My Body, my Choice
Klickt man sich durch das umfangreiche Angebot rundum Sterilisation, wird über die gängigen Operationsmethoden, Kosten und die Sache mit den Ärzten hingewiesen. Die Protagonisten kritisieren, dass sich bundesweit viel zu wenig Ärzte bereit erklären würden, diesen Eingriff bei jungen Frauen durchzuführen. Abhilfe gibt es in diesem Fall auf TikTok, wo Listen mit Ärzten geteilt werden, die Sterilisationen beim jungen Publikum durchführen.
Eine weitere Manöverkritik richtet sich an die Krankenkassen, die die Kosten für Sterilisationen nicht übernehmen. Dies sei einfach nicht mehr zeitgemäß und irgendwie auch frauenfeindlich.
Wie jugendgerecht ist Funk?
Klickt man sich durch das umfangreiche Angebot zu dem Thema, wird man den Eindruck nicht los, dass eine Sterilisation ein starkes, feministisches Statement sei.
Dass eine Sterilisation ein medizinischer Eingriff ist, der meist nicht rückgängig zu machen ist, findet inhaltlich kaum Beachtung.
Es ist wirklich mehr als fragwürdig, inwiefern diese Inhalte für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet sind und von der GEZ finanziert werden sollten.
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