Korrespondent vom Deutschlandfunk erzählt freimütig, wie er Afghanen nach Deutschland holte...
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Hat der Deutschlandfunk Familien aus Afghanistan evakuiert?
Das behauptet Reporter Martin Gerner in der Podcastfolge „Psychische Gesundheit – Blinder Fleck in der Geflüchtetenhilfe?“ vom 24. Januar 2025. So sagt Gerner im Podcast: „Wir beim Deutschlandfunk haben mit meiner Hilfe mehrere Familien nach Deutschland evakuiert.“
Hören Sie hier:
Doch was steckt wirklich dahinter? Hat sich der öffentlich-rechtliche Sender tatsächlich aktiv an der Evakuierung von Menschen aus Afghanistan beteiligt?
Mehrere große Medienhäuser beteiligt
Auf Anfrage von NIUS bezieht sich Gerners Aussage auf eine gemeinsame Initiative deutscher Medienhäuser aus dem Jahr 2021, so die Pressestelle. Nach der Machtübernahme der Taliban sei das Leben vieler Ortskräfte gefährdet gewesen, die zuvor mit deutschen Journalisten zusammengearbeitet hatten, heißt es in der Antwort.
An der Initiative waren mehrere große Medienhäuser beteiligt, darunter Zeit, Spiegel, Deutsche Welle, RTL, taz, das Deutschlandradio und weitere. Ziel der Aktion war es, die Bundesregierung bei der Rettung der gefährdeten Ortskräfte und ihrer Familien zu unterstützen. Dabei stellte die Initiative dem Auswärtigen Amt entsprechende Informationen zur Verfügung.
Der Deutschlandfunk betont, dass er für diese Initiative keine finanziellen Mittel verwendet hat. Die Rolle des Senders beschränkte sich laut der Antwort auf die Weitergabe von Informationen, die die Regierung für die Evakuierungen benötigte.
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