Peinliche Kacheln bei Instagram: WDR-Magazin Quarks warnt vor „populistischer“ Kritik am teuren Klimaschutz
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Völlig legitime und nachweislich korrekte Kritik an Milliardenausgaben für einen so milliardenteuren wie ineffizienten „Klimaschutz“ ist, so findet man beim WDR, „populistisch“. Besser unterlassen, sonst wird die Klimapolitik „ausgebremst“ und das Vertrauen in die Demokratie untergraben!
Schon jetzt ist sichtbar, dass die Klimaideologie in den letzten Zügen liegt. Nicht einmal auf einen Fahrplan können sich die Teilnehmer des zu Ende gehenden Klimagipfels in Brasilien einigen, weil kaum jemand bereit ist, seinen Wohlstand für Maßnahmen zu opfern, die das Weltklima einfach nicht scheren.
Doch im WDR, einem Bollwerk der Klima-Ideologen, hält man eisern am Narrativ fest. Weil man den Argumenten der Kritiker nichts mehr entgegenzusetzen hat, versucht das „Wissenschaftsmagazin“ Quarks sie als „Populisten“ zu verunglimpfen, die auf Narrative statt Fakten setzten. Dabei sprechen alle Fakten für die Gegner der Klimaideologie, während die Erzählung vom drohenden Ende der Menschheit durch den von ihr selbst verursachten Klimawandel eben nur das ist: eine Erzählung, ein Narrativ.
Die Bösen instrumentalisieren Verteilungsfragen!
Nicht die programmierte Verarmung der Bevölkerung ist das Problem, sondern dass sie den Populisten (natürlich den rechten) nützt:

Quarks meint: Kritik nützt nur den Falschen.
Wie bei den grundrechtseinschränkenden Corona-Maßnahmen sollte nichts hinterfragt werden. Wer es dennoch tut, spielt den Feinden der Demokratie in die Hände, so die steile These aus Köln. „Wer genau trägt die Kosten für Klimaschutz?“ Na, du und ich, Quarks! Die Politik sagt „Wir retten das Klima!“ und schickt dann die Rechnung an … na, wen wohl? An den Staat? Nee, der hat kein eigenes Geld, der hat nur unseres. CO2-Steuer, EEG-Umlage, Spritpreise, Heizkosten – alles landet am Ende beim Normalbürger.
Und dann geht es los – mit den vermeintlich gefährlichen Narrativen aus dem Mund eines unsympathisch zornigen weißen Mannes:
Zeternder Rechter trifft unangenehme Feststellungen.
Belastet der Klimaschutz ärmere Haushalte? Aber ja, sogar jeden normalen Haushalt. Die meisten Menschen heizen mit Gas oder Öl, fahren einen 15 Jahre alten Verbrenner (weil neu unbezahlbar) und dürfen sich jetzt auf die CO2-Steuer freuen, weil sie sich keine Wärmepumpe für 80.000 Euro leisten können.
„Unternehmen können Maßnahmen für Klimaschutz umgehen.“ Auch korrekt, weil die meisten großen Player einfach die Produktion ins Ausland verlagern („carbon leakage“ heißt das schick) und weiter fröhlich Kohle verfeuern – nur halt in Polen, China oder sonstwo, wo keiner meckert. Der Mittelstand, der nicht einfach mal schnell nach Vietnam umziehen kann, bleibt auf den Kosten sitzen. Wir erleben Abwanderung und massenhaft Insolvenzen, während Quarks im Begleittext zu den Kacheln schreibt, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland nur „angeblich“ gefährdet sei.
„Solche Narrative können die Unterstützung für Klimapolitik schwächen, etwa indem sie das Vertrauen in die Fairness und Wirksamkeit politischer Maßnahmen untergraben.“ Nicht auszudenken! Und wer glaubt, dass die Politik nur unser Bestes will, ist ein Demokratiefeind!
Steile These? „Klimapolitik belastet unsere Volkswirtschaft“
Kommen wir zur letzten Aussage: „Klimapolitik belastet unsere Volkswirtschaft.“ Klar, und zwar richtig! Wir haben aktuell die höchsten Strompreise in Europa, Industrie wandert ab, weil Energie einfach unbezahlbar wird, und gleichzeitig subventionieren wir mit Milliarden Solarparks in Spanien und Windräder vor Schottland, während wir Strom teuer zukaufen, wenn der Wind mal wieder Pause macht oder die Sonne nicht scheint.
Und das ist nicht „populistisch“, das ist gesunder Menschenverstand. Wenn du jedes Jahr hunderte Milliarden in Maßnahmen steckst, die global genau gar nichts bringen (Deutschland verursacht gerade mal 1,8 Prozent der weltweiten Emissionen), aber dafür deine eigene Wirtschaft in die Knie zwingst, dann darfst du als Bürger ruhig mal fragen: „Äh … und was genau war nochmal der Plan?“

„Wir gegen die“ darf man nur im „Kampf gegen Rechts“ sagen.
Das sind aber alles Argumente, die Quarks nicht diskutieren will. Obwohl sie vor lauter Fakten kaum laufen kann, geht sie inhaltlich nicht auf die Kritik ein – der Vorwurf des (natürlich gefährlichen) Populismus muss reichen. „Wir“ und „die anderen“, diese Unterscheidung darf man treffen, wenn es gegen die bösen Rechten geht, aber festzustellen, dass die „Eliten“ eine eigene Agenda auf Kosten der Bürger macht, ist nicht statthaft.

Erschütterte Glaubwürdigkeit von Politikern als Folge des Populismus – Donnerwetter!
Denn: Sie machen die wackeren Kämpfer gegen die „brennende Erde“ traurig. Jetzt ist der Klimaschutz sabotiert, die Politiker stehen als Betrüger da und das Vertrauen in die Demokratie geht verloren – nur weil Sie hier kleinliche Fragen nach Kosten und Effizienz stellen. Oder gefährlichen Menschen zuhören, die dieselben Fragen stellen, aber nur, um irgendwann die Macht zu ergreifen. Gut, klingt vielleicht ein bisschen unterkomplex, aber das ganz dicke Brett will man beim WDR ja auch nicht bohren. It's the Angstmache, stupid!
Und das gelingt nur, wenn man sehr ausgewählte Quellen nutzt, die Quarks auch noch angibt – etwa „Narrative zur Verteilungswirkung von Klimapolitik können Populismus stärken“ (DIW, 2025), „Wie kann Wirtschaftspolitik zur Eindämmung des Populismus beitragen?“ (Wirtschaftsdienst, 2021) oder „Rechtspopulismus und Demokratie: Demokratie in Gefahr?“ (bpb, 2024). Daraus klöppelt der Praktikant in der Social-Media-Abteilung dann dieses lahme Agitprop-Stück.
Zum Schluss die bange Frage: Was hilft? Nicht gegen die drohende Deindustrialisierung, sondern gegen die, die davor warnen?

Originelle Lösungsvorschläge aus der Quarks-Redaktion.
So sieht die To-do-Liste für die Politik aus: Einfach nicht mitmachen bei der Nörgelei am Klimaschutz! Betrifft vor allem die AfD. Und für die ganz armen Teufel muss es doch noch das „Klimageld“ geben, um soziale Härten durch steigende Energiepreise abzufedern. Gut, das zahlen wieder alle anderen, aber das ist eben „Klimagerechtigkeit“!
„Besserer Klimaschutz“ wird Hamburg ruinieren
Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie böse es ins Auge gehen kann, wenn die nötigen Fragen nicht gestellt werden, kann man an den Folgen sehen, welche die kürzlich per Bürgerentscheid beschlossene vorzeitige „Klimaneutralität“ (bis 2040) für die Bürger Hamburgs haben werden. „Besserer Klimaschutz“ bedeutet dort: Explodierende Energiekosten. Strom- und Wärmepreise steigen massiv durch teure grüne Gase (Wasserstoff, Biogas), Abschaltung günstiger Kohle-/Gaskraftwerke und Netzausbau. Milliarden-Schulden der Stadt: Bis 2035 ca. 40 bis 60 Milliarden Euro zusätzliche Investitionen (Fernwärmeumbau, Gebäudesanierung, Hafen-Umstellung, Verkehr), das geht größtenteils auf Kredit. Teure Zwangs-Sanierung privater Gebäude. Höhere Mieten und Wohnkosten (Mietsteigerungen von mehreren hundert Euro monatlich möglich).
Sowie: Verlust von Industrie- und Hafenarbeitsplätzen. Teurer ÖPNV und Mobilität durch Elektrifizierung von Busflotte, Hochbahn und Fähren. Zwangsabgabe fossiler Heizungen. Und Vermögensverluste bei Immobilien: Unsanierte Gebäude werden unverkäuflich oder stark im Wert verlieren („stranded assets“).
Das war jetzt aber mal wieder richtig populistisch.
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Claudio Casula
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