„Sollen Witze über Politiker jetzt verboten werden?“ ARD-Kabarettist Richling zieht bittere Bilanz
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Rundumschlag gegen Innenministerin Faeser, Familienministerin Paus, autoritäre Politik, die irrwitzigen Jahre der Corona-Politik, die Dauerstreiks der Deutschen Bahn und ihr Milliardengrab Stuttgart 21 ...
In dem SWR-Format „Backstage“ teilt der Kabarettist Richling schonungslos gegen die Obrigkeiten aus:
Massenmörder, Staatsfeinde, Querdenker?
Mit rhetorischer Präzision seziert der Schwabe die geschwärzten Corona-Protokolle und erinnert an die harschen Verunglimpfungen, denen die Maßnahmen-Kritiker ausgesetzt waren. Diejenigen, die die Wirksamkeit des Impfstoffs anzweifelten, wurden lautstark als Querdenker beschimpft, so Richling. Und wer sich dem dauerhaften Tragen der FFP2-Maske widersetzte, wurde hämisch als „AfDler und Massenmörder“ diffamiert.

Richling kritisiert Lauterbach für seine irrsinnigen Aussagen zu Corona.
„Die 3G Regel – Millionen langten sich an den Kopf. Das waren aber Staatsfeinde“, resümiert Richling weiter. Harter Tobak aus einem Funkhaus, das sich während Corona von unbequemen Mitarbeitern trennte, die die regierungstreue Berichterstattung kritisierten. Selbst die langjährige Kabarettistin der „SWR Spätschicht“ Lisa Fitz überwarf sich wegen Aussagen zu Impftoten mit der ARD-Anstalt und trat fortan nicht mehr in der Sendung auf.
Trauerkränze für Stuttgart 21
Allerdings seien Lügen und falsche Tatsachen kein exklusives Relikt der Corona-Jahre, meint Richling, denn daraus sei auch die Deutsche Bahn gestrickt. Beispielsweise lud die Bahn zu Ostern tausende Besucher ein, um Stuttgart 21 zu besichtigen. Dort könne man nun Kränze ablegen und sehen, wo die Milliarden-Gelder begraben liegen, stichelt Richling.

Besucher besichtigen die Dauerbaustelle Stuttgart 21.
Deutschland brauche sich keine Sorgen machen – ein Putin würde hier niemals einfallen. Die Zerstörung kriegten die Deutschen schon selbst hin. Stuttgart 21 solle besser zu einer Dauerausstellung für Bauvorhaben werden, die nie fertig werden, schlägt Richling vor und teilt weiter aus gegen die streikfreudige GDL, die nicht müde werde, Bahnreisende jederzeit ins Beförderungs-Chaos zu manövrieren.
Erodierende Meinungsfreiheit
„Sollen Witze über Politiker jetzt verboten werden, oder was?“, fragt Richling zu dem Vorstoß Faesers, diejenigen zu bestrafen, die den Staat delegitimieren.
„Haben wir so viel DDR schon in die BRD rübergerettet, so viel Stasitum in die Ampel?“. Eine Beobachtung, mit der Richling sicher nicht allein ist in Zeiten steuerfinanzierter Meldestellen. Richling meint, Familienministerin Lisa Paus wolle die Meinungsfreiheit ausradieren, da diejenigen verfolgt werden sollen, die sich unterhalb der Strafbarkeitsgrenze äußern.

Richling attestiert der deutschen Politik ein desaströses Zeugnis.
Entfesselte Autoritäten
„Wann kommen endlich die harten Strafen für diejenigen, die uns als Volk pausenlos verhöhnen und verunglimpfen?“, fragt Richling und betont, dass der wichtigste Akteur dieses Staates nicht Steinmeier sei, sondern der Souverän. Richling bringt damit die sich zuspitzende Schieflage einer immer autoritärer werdenden Politik auf den Punkt. Eine Politik, die die ihre Bürger zunehmend bevormunde und ihnen somit ihre Souveränität abspreche.

Richling kritisiert Faeser und Paus für ihren autoritären Kurs.
Nach knapp acht Minuten verbaler Salve gegen das Politikversagen der letzten Jahre beendet Richling seine Abrechnung und bekräftigt seine Forderung nach Strafen für Faeser, Baerbock, Scholz, Lauterbach, Scheuer und weiteren bekannten Namen, als er das Set verlässt. Mit seiner entschieden vorgetragenen Bilanz bringt Richling auf den Punkt, was bei den unzähligen Kabarettisten und selbsternannten Satirikern im öffentlichen Rundfunk in Zeiten der Hofberichterstattung auf der Strecke bleibt: eine kaltblütige Abrechnung mit den Obrigkeiten.
Ein Umstand, den auch die Kommentatoren auf Youtube erstaunt feststellen und sich wundern, dass diese Töne aus der ARD-Anstalt SWR kommen.

Bei Youtube erhält Kabarettist Richling viel Zuspruch für die ungewohnten Töne aus dem SWR.
Richling, der wohl eher als Altlinker verortet werden würde und in den 90ern von Konservativen scharf kritisiert wurde, attestiert den derzeitigen Machthabern aus Ampel & Co. gefährliche Inkompetenz und Irrwitz ihres Tuns. Er delegitimiert mit seinen Worten gekonnt besagte Politiker. Er macht das, was eigentlich Teil der Jobbeschreibung von Kabarettisten sein sollte und echte Meinungsfreiheit ausmacht.
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