„Traktor fahren macht offenbar dumm“ – Die ARD-Arroganz gegenüber unseren Bauern
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Am Donnerstagabend kam es am Fähranleger in Schlüttsiel, Schleswig-Holstein, zu Tumulten, als Bauern versuchten, Wirtschaftsminister Robert Habeck mit den geplanten Steuerbelastungen zum Agrardiesel zu konfrontieren. Dieser kehrte gerade aus dem Urlaub zurück.
Die Bauern waren verärgert, stürmten auf den Steg und wurden schließlich von 30 Polizisten zurückgedrängt. Statt nach den Ursachen der Wut zu suchen, übernahmen Medien voreilig die Erzählung von einem „Mob“ (Spiegel), von „Gewalt gegen Habeck“ (FAZ) oder sprachen davon, die Bauern hätten Habeck „drangsaliert“ (N-tv).

N-tv berichtet am Freitag über „drangsalierende Bauern“.

Die FAZ spricht, ebenfalls am Freitag, von „Gewalt gegen Habeck“.
Beckers Bewertung für Bauern: dumm
Auch der ehemalige ARD-Chefredakteur Rainald Becker ließ nicht lange mit einer Bewertung der Lage auf sich warten. Auf X, ehemals Twitter, schrieb er: „Traktor fahren, macht offenbar dumm“. Mittlerweile ist der Beitrag gelöscht.

Mittlerweile ist der Kommentar gelöscht.
Immer wieder fiel Becker, der – wohlgemerkt – vom Geld des für jeden Haushalt verpflichtenden Rundfunkbeitrags lebt, mit politisch tendenziösen Kommentaren auf. Im Juni 2023 verkündete er als Reaktion auf einen Post des Welt-Chefredakteurs Ulf Poschardt: „Okay, Welt Abo kündigen. Nicht die Faschisten sind Schuld, wenn sie an die Macht kommen. Sondern die, die sie gewählt haben.“ Poschardt hatte die Wählerbeschimpfung der Medien kritisiert, nachdem in Sonneberg zum ersten Mal ein AfD-Politiker zum Landrat gewählt wurde.

Wenn man doch auch das ARD-Abo kündigen könnte...
Lesen Sie auch: Die Bauern wollen reden, nicht lynchen: Habeck hat Angst vor dem Volk
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