Verblödung mit ARD & ZDF: Jetzt soll Trans auch noch gut fürs Klima sein …
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Was hat Geschlechtsidentität mit Erderwärmung zu tun? Ein Erklärungsversuch vom Funkkolleg.
Das ARD Online-Format Funkkolleg vom Hessischen Rundfunk behandelt den Klimawandel in den verschiedensten Facetten. Es geht um kapitalistische Klimaschurken, die gejagt werden sollten. Oder um die Frage, inwiefern die Erderwärmung unsere Gehirne erhitzt. Kurz gesagt, ideologischer Unfug, der als Wissenssendung getarnt, daherkommt.
In der Folge „Sind Männer schlecht fürs Klima?“ gibt es zum Einstieg einen Grundkurs in Sachen Patriarchat und dem sogenannten Gender Pay Gap (Gehaltsunterschiede bei Männer und Frauen). Die toxischen Verhaltensweisen von Männern werden detailliert erörtert, beziehungsweise warum diese Frauen unterdrücken und gleichzeitig der Umwelt schaden.
Kritisiert werden Fleischkonsum, Verbrenner-Motoren und das Streben nach wirtschaftlichem Wachstum. All das führe dazu, dass Männer, insbesondere die mit hohem Einkommen, mehr CO2 emittierten als Frauen. Es wäre schlichtweg so, dass unser System Männer bevorzuge und sich somit das maskuline Verhalten überproportional in Klimaschäden manifestieren würde.
Warum ist die Klimakrise nicht geschlechtsneutral?
Die Auswirkungen des Klimawandels würden in erster Linie Frauen betreffen, da sie weniger Zugang zu Unwetterwarnungen mangels Mobilgeräten hätten oder eben unpraktische Kleidung tragen, die sich beispielsweise bei Hochwasser nachteilig auf die Sicherheit auswirken würde.
Mit diesen Thesen, die so unlogisch wie bizarr klingen, beschäftigt sich die Organisation Gender CC – Women für Climate Justice, die eine Interview-Expertin für diese Folge stellt: Sarah Louis Montgomery, die für „geschlechtergerechte Klimapolitik“ kämpft, erläutert den Zusammenhang zwischen Geschlecht, dem CO2-Fußabdruck und geht diesbezüglich auch auf das Gefälle des globalen Nordens und Südens ein.
Sie differenziert, warum sie als weiße Cis-Frau aus dem globalen Norden einen größeren CO2-Fußabdruck hat, verglichen mit einem schwarzen Cis-Mann aus dem globalen Süden. Inwiefern Hautfarben mit einem CO2-Fußabdruck korrelieren, bleibt offen.
Die Fusion von Klimakrise und Gender-Ideologie
Mit einem illustren Einspieler definiert Funkkolleg den Zuschauern die Begriffe Cis und trans: „CIS. Du Identifizierst dich mit dem Geschlecht, was bei deiner Geburt verkündet wurde. Das Gegenteil davon ist trans.“ Damit meint Funkkolleg Menschen, die ihr Geschlecht nicht annehmen können, beispielsweise Männer, die lieber als Frau leben würden.

Funkkolleg erklärt die Begriffe Cis und trans.
Trans kann nach den Ausführungen von Montgomery ein echter Game-Changer für Männer sein. Identifizieren sich Männer zukünftig als Transfrau und legen damit ihr klimaschädliches Verhalten ab, so verbessert sich der CO2-Fußabdruck signifikant.
Ideologischer Irrweg
Der tatsächliche Informationsgehalt dieser Folge Funkkolleg ist denkbar gering. Die Indoktrination mit mehreren Ideologien gleichzeitig fällt dafür umso drastischer aus.
Was soll das Fazit dieser Sendung sein? Zunächst wird Männern ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil sie Fleisch essen und einen Verbrenner fahren, um ihnen dann als Lösung des Problems dazu zu raten, sich besser als Transfrau zu identifizieren?
Diese Sendung bietet selbst klimabesorgten Zuschauern keinerlei Mehrwert oder Lösungsansätze, wie sie ihren CO2-Fußabdruck verringern könnten. Inwiefern diese vor Ideologie triefende Sendung mit dem Bildungsauftrag des öffentlichen Rundfunks zu vereinbaren sind, bleibt auch dieses Mal offen…
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