82 Prozent der Deutschen fordern strengere Messerpolitik
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Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich laut einer Umfrage für strengere Waffengesetze aus.
82 Prozent der Befragten unterstützen härtere Auflagen beim Tragen und Mitführen von längeren Messern, wie es Bundesinnenministerin Nancy Faeser vorgeschlagen hat. In der Forsa-Umfrage für den Stern äußerten nur 16 Prozent, dass sie diesen Vorschlag nicht für richtig halten.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) gilt als strikte Gegnerin eines liberalen Waffenrechts.
Angesichts der Zunahme von Messerangriffen kündigte die SPD-Politikerin in der Bild am Sonntag an, dass sie „den Umgang mit Messern im öffentlichen Raum weiter einschränken“ werde. Messer sollen in der Öffentlichkeit daher nur noch bis zu einer Klingenlänge von sechs Zentimetern statt bisher zwölf Zentimetern mitgeführt werden dürfen. Ein generelles Verbot für gefährliche Springmesser ist ebenfalls vorgesehen.
Dieses Vorhaben findet laut Forsa parteiübergreifend breite Zustimmung: 86 Prozent der Wähler der Union gaben auf die Frage, ob sie die geplante Verschärfung des Waffengesetzes befürworten, die Antwort „richtig“. Bei den Anhängern der SPD und den Grünen beträgt die Zustimmung jeweils 85 Prozent. Auch die Anhänger der AfD (80 Prozent) und der FDP (79 Prozent) begrüßen die Ankündigung. Etwas geringere Zustimmung kommt von den Anhängern des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) mit 76 Prozent.
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