Aktivisten verletzen Streckenposten bei Öl-Aktion auf Norisring
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- Klimakleber versuchen Öl bei einem Motorsportrennen in einer absoluten Gefahrenzone auszukippen.
- Ein Streckenposten will dies vehindern und wird von den Aktivisten verletzt.
- Ein Verantwortlicher der DTM fordert dafür eine Gefängnisstrafe.
Die Klimakleber schlagen wieder zu! Bei einem Motorsportrennen der DTM wurde am vergangenen Sonntag am Norisring ein Streckenposten von den Aktivisten der Letzten Generation verletzt. Das teilte ein Pressesprecher mit.

Streckenposten und Polizei rennen über die Fahrbahn des Norisring, während im Hintergrund zwei Aktivisten auf dem Boden sitzen.
So hatten die selbsternannten Klimaretter vor, kurz vor dem Rennstart orangegefärbtes Öl auf die Strecke zu schütten, um einen Abbruch der Veranstaltung herbeizuführen. Dies versuchte ein Streckenposten zu verhindern. Dabei kam es zwischen den drei Aktivisten und dem Angestellten des Norisrings zu Gewaltaktionen. Der Streckenposten musste anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Aktion ist deshalb so gefährlich, weil sich der Vorfall in der Bremszone vor einer Kurve ereignete. Das heißt, die Fahrer, die die sogenante „Grundig-Kehre“ mit 200 km/h und mehr fahren, müssen dort ihre Geschwindigkeit in kürzester Zeit drosseln. Eine Ölspur könnte hier tödliche Folgen haben. Man kann also von Glück sprechen, dass der Streckenposten einschritt.

Aktivisten der Letzten Generation stürmen auf die Rennstrecke des Norisring.
Demenstprechend zeigten sich die Verantwortlichen der DTM empört. „Ich habe das System der Klima-Kleber noch nie verstanden", äußerte sich der Teamchef von GRT Motorsports Gottfried Grasser gegenüber dem Motorsport-Magazin. „Wenn man sich als Umwelt-Vertreter aber irgendwohin klebt oder auf die Idee kommt, eine Rennstrecke mit Öl zu beschmieren, dann sollte der ins Gefängnis. Alle Teams hier passen so sehr darauf auf, dass keinerlei Öl in den Boden fließt – und dann kommen solche Leute und verschütten Öl auf der Strecke. Da fehlt mir jeder Begriff von Normalität.“
Ob die Tat für eine Gefängnisstrafe reicht oder nicht, wird sich zeigen. Die Polizei ermittelt gegen die Aktivisten wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch.
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