Angst vor arabischem Mob: Berlin verbietet Plakate mit Hamas-Geiseln
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Fast jeder kennt inzwischen die Vermisstenanzeigen der isrealischen Hamas-Geiseln, die an und in vielen Gebäuden und im Stadtbild vieler Metropolen zu sehen sind. Journalisten wollten die bewegenden Suchaktion in Berlin mit einer Kampagne ganz groß rausbringen, mieteten Display-Tafeln an. Doch die Stadt verbietet, dass die Terror-Geiseln aus Israel gezeigt werden!
Deutschlands größter Werbeflächen-Vermarkter Wall AG musste einen Auftrag des Journalisten-Blogs Salonkolumnisten ablehnen. Die Autoren wollten laut Tagesspiegel Vermisstenanzeigen für die knapp 200 von der Hamas aus Israel verschleppten Geiseln auf großen Displays des Unternehmens in Berlin-Mitte schalten – verbunden mit der Forderung, diese Menschen „lebendig nach Hause zu bringen“. Wer könnte etwas dagegen haben?

Die Vermissten-Anzeigen gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Sprachen
Offenbar das Land Berlin! Konkreter die Berliner Verkehrsbetriebe BVG, denen die Wall AG als Vertragspartner „politische“ Anzeigen zur Genehmigung vorlegen muss.
Die BVG verbot der Wall AG die Veröffentlichung der Vermisstenanzeigen!
Der Einwand von David Harnasch, Geschäftsführer der Salonkolumnisten, es handele sich nicht um eine politische Kampagne, sondern um Werbung für eine „fundamentale Geste der Menschlichkeit“, änderte nichts an der Entscheidung.

Die BVG legte Veto ein – die geplante Aktion sei zu brisant.
Auf Nachhaken des Tagesspiegel schrieb eine Sprecherin der Berliner Verkehrsverwaltung:
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