Angst vor Vogelgrippe: Moderna erhält 176 Millionen Dollar für neuen Impfstoff
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In den USA geht die Angst vor der Vogelgrippe um: Aus diesem Grund erhält der Biotechkonzern Moderna jetzt von der Regierung in Washington finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung seines Impfstoffs. Die US-Regierung bewilligte eine Finanzspritze über 176 Millionen Dollar, wie Moderna am Dienstag mitteilte. Die Mittel sollen für die abschließende Entwicklung und Erprobung eines präpandemischen mRNA-basierten Impfstoffs gegen das H5N1-Vogelgrippevirus verwendet werden.
Bereits seit dem Frühjahr sorgt der Ausbruch von Vogelgrippe bei Milchkühen in den USA für Besorgnis. Im März meldeten US-Behörden den ersten Ausbruch des H5N1-Virus bei Milchkühen. Seitdem wurden in zwölf Staaten mehr als 130 Herden infiziert. Laut Wissenschafter ist zu befürchten, dass der Kontakt mit dem Virus in Geflügel- und Milchbetrieben das Risiko erhöht, dass das Virus mutiert und damit auch eine Übertragung zwischen Menschen immer wahrscheinlicher wird.

Moderna nutzt wie bei COVID 19 die mRNA-Technologie.
Wie bei COVID 19: Moderna nutzt mRNA-Technologie
Der Biotechkonzern Moderna startete im vergangenen Jahr eine Studie seines Vogelgrippe-Impfstoffs mRNA-1018 mit gesunden Erwachsenen. Diese Studie umfasste sowohl den derzeit bei Milchvieh zirkulierenden H5-Subtyp als auch den H7-Subtyp der Vogelgrippe. Die Ergebnisse dieser Studie werden noch in diesem Jahr erwartet.
Der Impfstoff von Moderna nutzt die mRNA-Technologie, die auch im COVID-19-Impfstoff des Unternehmens zum Einsatz kam. „Die mRNA-Impfstofftechnologie bietet Vorteile in Bezug auf Wirksamkeit, Entwicklungsgeschwindigkeit und Produktion, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten, wie während der COVID-19-Pandemie gezeigt wurde“, erklärte Moderna-Chef Stephane Bancel. Die Herstellung herkömmlicher Grippeimpfstoffe kann vier bis sechs Monate dauern.
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