Anklage im US-Bundesstaat Georgia: Trump muss für Polizeifoto posieren
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Erstmals muss der sichtlich verärgerte Donald Trump in einem Gefängnis für ein Polizeifoto posieren. Anschließend feiert er mit dem „Mugshot“ seine Rückkehr auf dem Twitter-Nachfolger X.
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich aufgrund seiner Anklage im US-Bundesstaat Georgia wegen „krimineller Verschwörung“ und „Einreichung falscher Dokumente“ den Behörden gestellt. Am Abend tauchte er im Bezirksgefängnis von Atlanta auf. Nach knapp 20 Minuten war der Termin bereits beendet. Die offizielle Anklageverlesung, bei der er voraussichtlich auf „nicht schuldig“ plädieren wird, soll Anfang nächsten Monats stattfinden.
Trump musste aufgrund seiner Anklagen bereits zum vierten Mal bei einer Behörde vorstellig werden. Diesmal allerdings kam es zu einem der berühmten „Mugshots“. Beamte des Bundesstaates Georgia hätten „darauf bestanden“, dass er am Donnerstag während der Aufnahme seiner Daten im Fulton County Gefängnis ein Polizeifoto macht, erzählte Trump Fox News. Dies sei „kein angenehmes Gefühl“ gewesen – „vor allem, wenn man nichts Falsches getan hat.“
„Hier geht es nur um Wahlbeeinflussung“, sagte der 77-Jährige. „Alles läuft über Washington und das Justizministerium und den korrupten Joe Biden – so etwas ist in unserem Land noch nie vorgekommen.“ Aus den USA sei ein Dritte-Welt-Land geworden.

Trump nutzte das Bild direkt zur Eigenwerbung
Anschließend postete Trump das Bild auf seinem Social Media Netzwerk „Truth Social“ und auch auf „X“. Es war sein erster Post auf dem Twitter-Nachfolger seit dem 8. Januar 2021. Er versah das Bild mit dem Hinweis: „Wahlmanipulation! Niemals kapitulieren!“
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