ARD-Moderatorin warnt öffentlich davor, bei Juden zu kaufen!
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Boykott-Eklat um die ARD-Moderatorin Helen Fares! In einem Video auf der Plattform Instagram ruft die Journalistin und Aktivistin, die für mehrere Formate von ARD und ZDF tätig war, öffentlich dazu auf, mittels einer App israelische Produkte zu boykottieren.
In dem gestrigen Video aus Fares' Story ist zu sehen, wie die Moderatorin auf der Suche nach Schokoladenmilch durch einen Supermarkt läuft und dabei zu ihren Zuschauern spricht. Über die Schokoladenmilch von Alpro sagt Fares, es sei ihre Lieblingsmarke, die ihr in den vergangenen Wochen Trost gespendet habe. Doch kürzlich habe sie herausgefunden, dass sie die Milch boykottieren müssen. Der Grund: Die Milch stammt von einer Marke, die auch in israelische Start-Ups investiert.
Geholfen dies herauszufinden, habe ihre eine App auf dem Handy namens „No, Thanks“. Diese ermögliche es, Namen von Produkten einzugeben und zu erfahren, ob diese auf der „Boykottliste“ stehen. Gemeint damit sind Produkte aus Israel. „Es stellte sich heraus, dass der Eigentümer“ in israelische Start-Ups und die dortige Wirtschaft investiert.“ Schnell wurde ihr klar, so Fares gegenüber ihren fast 100.000 Followern, dass sie die Schokoladenmilch nicht mehr kaufen könne. Jetzt stelle sie die Alpro-Schokoladenmilch zurück und suche nach Alternativen.
Danone als Investor hinter Alpro
Die Marke Alpro, die Produkte auf Sojabasis herstellt, wurde 2016 vom Großkonzern Danone aufgekauft. Danone wiederum wurde 1919 von Isaac Carasso gegründet, einem jüdischen Unternehmer aus Saloniki. Das Unternehmen investiert heute in der Tat in Israel – daneben unterhält die Danone Group aber auch 370 Unternehmenssitze in mehr als 75 verschiedenen Ländern.
Aufmerksam auf den Boykottaufruf hatte der Blog ÖRR Antisemitismus Watch. In dem Aufruf von Fares sieht der Blog eine Wiederauflage des NS-Boykottaufrufs „Kauft nicht bei Judem“ im Jahr 2024. Mit der Forderung schließt sich Fares' zudem der BDS-Bewegung an. Das Kürzel steht für „Boykott Disinvestment Sanction“ und beschreibt eine international agierende und radikal-israelfeindliche Gruppierung, deren Forderungen vom Bundestag als antisemitisch eingestuft wurden.
Fares moderierte und produzierte mehrere Formate beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, darunter etwa die Podcast-Reihe „Akte Raubkunst“ für die ARD Audiothek. Aktuell setzt sie das Format „MixTalk“ für den SWR um, die nächste Folge soll am kommenden Mittwoch von Fares' moderiert werden. Beim Palästina-Kongress, der ab 12. April in Berlin stattfinden soll, ist Fares als Teilnehmerin angekündigt.
Schon in Vergangenheit fiel die deutsch-syrische Moderatorin immer wieder mit fragwürdigen Äußerungen auf. So bezichtigte sie etwa Israel, einen Genozid in Gaza zu verüben und rief dazu auf, Israel vom Eurovision Song Contest auszuschließen.
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