Autorin Ulrike Stockmann bei „Stimmt!”: Gendern ist was für die Elite
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Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt sind auch künftig keine regulären Sprachzeichen im Deutschen. Der Rechtschreibrat hält die Zeichen (noch) für überflüssig. Die Sprachexperten stufen die Genderzeichen nicht als Kernbestand der deutschen Orthografie ein.
Auch ein Großteil der Deutschen kann sich einfach nicht damit anfreunden, wie eine Umfrage für NIUS ergeben hat.
Dazu zählt auch Autorin Ulrike Stockmann. Sie stellte am Montagabend in der NIUS-Talkshow „Stimmt! Der Nachrichten-Talk“ fest: „Was bei dieser ganzen Gender-Debatte immer völlig unter den Tisch fällt, ist, dass es eine totales Eliten-Projekt ist.”

Die Gendersprache komme aus dem Feminismus, stellte Stockmann fest: „Gebildete, linke Akademikerinnen, Feministinnen haben sich das ausgedacht, oder haben es ins Rollen gebracht.”
Klartext von Stockmann: „Das ist ein totales, elitäres Überstülpen von irgendwelchen Sprachvorstellungen auf die Gesamtbevölkerung.”
Außerdem sei die Gendersprache noch aus einem anderen Grund abzulehnen, stellte die Autorin fest: „Wir sprechen hier ständig von Machtstrukturen und von Teilhabe und von Inklusion, aber das ist das komplette Gegenteil. Deswegen frage ich mich, mit welchem Recht fordert eine winzig kleine akademische Elite so ein polizeiliches Verhalten ein?”
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