Baerbocks letzte Worte im Bundestag: „Streiten wie die Kesselficker“
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Es ist ein Abgang, wie ihn nur Baerbock hinlegen kann: Die ehemalige Außenministerin der Grünen hielt heute ihre letzte Rede im Bundestag – von nun an wird sie Präsidentin der UN-Generalversammlung sein. Dabei unterlief ihr einer ihrer Fauxpas, für die sie berüchtigt ist: unfreiwillig komische Versprecher.
Beim Versuch, Einigkeit unter den sogenannten demokratischen Parteien zu betonen und den Ausschluss der AfD aus dem Parlamentarischen Kontrollgremium zu rechtfertigen, sagte Baerbock wörtlich:
„[…] unabhängig davon, dass wir uns über Tausende von Fragen wie die Kesselficker streiten […]“
Gemeint war „streiten wie die Kesselflicker“. Mit der Redewendung ist eine vulgäre Form des Streitens gemeint.
Der Kontext: Baerbock trägt vor, dass die „demokratischen Parteien“ angeblich sehr viel gemeinsam haben, worin sie sich von der rechten Oppositionspartei AfD unterscheiden. Konkret ging es ihr darum, den Ausschluss der AfD (neben der Linkspartei) vom Parlamentarischen Kontrollgremium zu rechtfertigen.
Baerbocks Zitat im Wortlaut:
„Organisationen, die die wesentlichen Forderungen einer politischen Partei zu ihrer eigenen Zisilsetzung [auch hier verspricht sie sich, gemeint ist ‚Zielsetzung‘] machen, sollen ausgeschlossen werden, Finanzierung verboten werden. Wenn Sie jetzt aber schauen, was die wesentlichen Ziele aller demokratischen Parteien sind, unabhängig davon, dass wir uns über Tausende von Fragen wie die Kesselficker streiten, dann sind das der Schutz der Demokratie, die Würde des Menschen, die Rechtsstaatlichkeit, die Freiheit, der Frieden – weil wir Verfassungspatrioten sind. Und das unterscheidet alle demokratischen Parteien von Ihnen als AfD.“ – soweit das übliche Gepöbel jener, die „unsere Demokratie“ zu repräsentieren vorgeben.
Der Versprecher erinnert an frühere Ausrutscher Baerbocks – etwa von „Kobold“ statt Kobalt oder „Kokaine“ statt Ukraine.
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