Bauern-Demo in Berlin +++ Özdemir macht Landwirten Rassismus-Vorwürfe! +++ Buhrufe! +++ Sprechchöre: „Neuwahlen!“ +++ „Wir sind das Volk“-Rufe +++
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Sie trugen ihre Wut vor die Tür der Mächtigen! Tausende Bauern protestierten in Berlin gegen die Sparmaßnahmen der Ampel.
Die Landwirte wollen mit der Riesen-Demo die vorgesehene Streichung von Steuervergünstigungen durch die Ampel-Koalition verhindern.
NIUS berichtete live vom Protest der Wut-Bauern!
Die Kundgebung ging gegen 12.40 Uhr zu Ende, als Redner stand auch Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) auf der Bühne – er wurde ausgebuht. Unfassbar: Der Minister machte den Landwirten Rassismusvorwürfe ...
Was so alles passierte und gesagt wurde, finden Sie im Live-Ticker ein Stück weiter unten.
Fest steht: Die Stimmung war aufgeheizt, die Bauern waren RICHTIG sauer.

Tausende Bauern demonstrieren zur Stunde in Berlin, die Wut der Landwirte ist groß!
Der Deutsche Bauernverband verlangt von der Regierung eine Rücknahme der Pläne, Regelungen zum Agrardiesel und zur Kfz-Steuerbefreiung für Einsparungen im Bundeshaushalt abzuschaffen.
„Türkischer Basar“: Özdemir macht Bauern Rassismusvorwürfe!
13.30 Uhr Die Bauern gehen gemächlich zurück zu ihren Treckern, trinken Bierchen, machen Feuer. Es wird erst mal gemütlich. Offiziell ist alles vorbei und demnächst steht die Heimfahrt an. Dann könnte es noch zu Spontan-Blockaden kommen. Denn die Bauern wollen die Sparpläne der Ampel nicht irgendwann, sondern HEUTE verhindern. Laut Bauernverband waren 3000 Trecker und 10.000 Menschen am Brandenburger Tor.
12.49 Uhr Aiwanger sagt zum Abschluss des Schuler-Interviews, er würde Christian Lindner, der wie er selbst Jäger ist, nicht mit zur Jagd nehmen. „Ich glaub, der ist dazu nicht zu gebrauchen ...“

Mitten im Demo-Geschehen gab Hubert Aiwanger NIUS-Politikchef Ralf Schuler ein Interview.
12.41 Uhr Bayerns Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) im Schuler-Interview live von der Demo. Zu den Haushaltplänen der Regierung sagt er: „Es ist eine Sauerei, was die Ampel hier abzieht.“

Aiwanger und Schuler im Interview live auf der Bauern-Demo
12.22 Uhr Özdemir verlässt unter Buhrufen die Bühne. Zuvor hat er noch warnende Worte gesprochen: Die Bauern mögen nicht „den Radikalen“ auf den Leim gehen ...

Özdemir auf der Bühne
12.19 Uhr Özdemir kann nicht weitersprechen, weil die Bauern so laut sind. Bauern-Präsident Ruckwied schreitet ein, bittet um Respekt.
12.18 Uhr Die Bauern sind jetzt richtig sauer! Zwischenrufe, Pfiffe, Sprechchöre: „NEUWAHLEN!“
12.15 Uhr: Özdemir widerspricht auf der Bühne seinen Ampel-Kollegen, sagt zu den Sparplänen: „Ich halte nichts von den Streichungen. Ich habe davor gewarnt, bei Agrardiesel zu streichen und an dieser Auffassung hat sich nichts geändert!“
12.14 Uhr Özdemir wirft den Vorrednern Rassismus vor: „Man kann gern über türkischen Basar reden, ich habe die Botschaft verstanden. Aber ich habe gelernt, du sollst kein falsch Zeugnis reden. Ich frage mich, ob sie diese Reden auch gehalten haben bei früheren Regierungen, als es noch ein bisschen anders aussah.“
12.11 Uhr Özdemir, blaue Windjacke, ergreift das Wort. Buhrufe!
12.04 Uhr „Wir sind das Volk“-Rufe aus der Menge
11.50 Uhr Bayerns Bauern-Chef: „Früher hat man gesagt, die Regierung sind die Totengräber der Landwirtschaft – diese Regierung sind die Totengräber dieses Landes!“ An Özdemir gewandt: „Sie haben Ihre Glaubwürdigkeit verspielt!“
11.48 Uhr Die Bauern fordern in Sprechchören: „NEUWAHLEN!“
11.45 Uhr Özdemir steht bereits auf der Bühne, noch spricht aber Claus Hochrein, Vertreter der Bauern in Bayern. Der Grünen-Minister steht daneben und schaut ernst drein.
„Bauern-Proteste, die das Land noch nicht gesehen hat!“
11.30 Uhr Bauern-Präsident Rukwied zum Ende seiner Rede: „Wir kommen wieder! Wir nehmen das nicht hin!“ Er kündigt weitere Bauern-Proteste an, die das Land „noch nicht erlebt hat“, sollte die Regierung die angekündigten Sparpläne nicht zurücknehmen.
11.22 Uhr Hubert Aiwanger (Freie Wähler) meldet sich vom Brandenburger Tor:
11.15 Uhr Joachim Rukwied, Präsident des Bauernverbandes auf der Bühne: „Wir nehmen das nicht mehr hin, wir nehmen den Kampf an. Und andere Berufsgruppen werden zu uns aufschließen. Das Transportgewerbe, die Gastronomie. Wir brauchen eine andere Regierungspolitik. Wenn das nicht kommt, dann brauchen wir einen Regierungswechsel!“

Joachim Rukwied auf der Bühne in Berlin
11.12 Uhr Die Bauern sind laut, Hup-Konzerte, Sprechchöre und Demo-Getöse donnern durchs Regierungsviertel. Alle warten auf die Rede von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, Pfiffe tönen ihm entgegen. Der Gang auf die Bühne wird sicher nicht angenehm für ihn.
10.59 Uhr Die Kundgebung startet in wenigen Minuten. Noch immer sind Tausende Bauern zum Ort des Geschehens unterwegs, die Straßen im Umland der Hauptstadt sind komplett verstopft.
10.30 Uhr: Bei der Polizei wurden etwa 3000 Menschen zu der Demo angemeldet. Eine Sprecherin des Bauernverbandes sagte NIUS am Montagvormittag, dass sie mit deutlich mehr Teilnehmern rechnet. Es seien bereits 2000 Fahrzeuge auf der Demofläche, zudem Tausende Landwirte in der Bahn und mit dem Auto auf dem Weg nach Berlin.

Der Ansturm ist riesig
Traktor-Fahrer harrten bereits in der Nacht am Brandenburger Tor aus
Auf der Straße des 17. Juni in Tiergarten rollten am Montagmorgen die ersten Traktoren Richtung Brandenburger Tor, wie die Verkehrsinformationszentrale auf der Plattform X mitteilte. Die Straße sei bereits in beiden Richtungen gesperrt. Einige Traktoren seien schon die ganze Nacht am Brandenburger Tor gewesen, hieß es.
Insgesamt komme es in der Zeit von 7 bis 15 Uhr auf der Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor zu Verkehrseinschränkungen wegen der Kundgebung. Auch eine Sternfahrt von Traktoren zum Brandenburger Tor war laut Verkehrsinformationszentrale geplant.
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