Berhan S. messerte an Berliner Grundschule – er war polizeibekannt
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Der mutmaßliche Täter, der am Mittwochnachmittag zwei Mädchen an einer Neuköllner Grundschule niedergestochen hat, ist nach NIUS-Informationen bereits vielfach polizeibekannt. Der Mann, der laut Spiegel-Informationen Berhan S. heißt, soll immer wieder wegen verschiedener Delikte in Erscheinung getreten sein. In seiner Akte sind diverse Anzeigen wegen Bedrohung, mehrerer Nötigungen, Körperverletzungen und Beleidigungen vermerkt – bereits vor 2009. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage von NIUS.
Damit ist klar, dass es sich beim heute 38-Jährigen Berhan S. um die selbe Person handelt, über die bereits 2009 im Alter von 24 Jahren im Zusammenhang mit einer Messerattacke berichtet wurde. Er wohnt in Neukölln. Damals berichtete der Tagesspiegel, Berhan S. komme aus einer „streng gläubigen Familie“.
Trotzdem schließen die Behörden ein religiöses Motiv bisher aus, ohne ihre Anhaltspunkte für diese Einschätzung zu geben. Berlins neue Bildungssenatorin Günther-Wünsch schloss bereits Stunden nach der Tat ein politisches oder religiöses Motiv aus. Laut Spiegel-Informationen soll Berhan S. in der forensischen Psychiatrie untergebracht werden. Die Ermittler gehen offiziell von einer durch Drogenkonsum verursachten psychischen Erkrankung aus.
Bei der Messerattacke in Neukölln wurden zwei Mädchen (sieben und acht Jahre alt) schwer verletzt. Eines der Mädchen schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.
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