Bundeswehr-Oberst klagt in der ARD: 100 Milliarden Euro Sondervermögen – es hat nichts verbessert!
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Knallharte Abrechnung über die Bundeswehr im Morgenmagazin der ARD: Wenige Stunden vor Veröffentlichung des neuen Wehrberichts interviewte ARD-Reporter Michael Strempel den Bundeswehr-Oberst André Wüstner über den Zustand der Bundeswehr. Wüstner ist Vorsitzender des deutschen Bundeswehrverbandes und Interessenvertreter in der Bundeswehr.
Reporter Strempel: „Hat das (Sondervermögen) nichts verbessert?“ Antwort: „Nein, leider Gottes nicht“, sagt Wüstner. Und: „Wir haben keine einzige Heeresbrigade einsatzbereit.“

Die Bundeswehr – laut Oberst Wüstner noch immer eine Truppe in fragwürdigem Zustand.
Als Normalzuschauer könne man nicht verstehen, dass die 100 Milliarden gar nicht geholfen haben, sagte ARD-Mann Strempel. Oberst Wüstner: „Das kann man verstehen, wenn man überlegt, dass wir mehrere hundert Milliarden seit 1990 eingespart haben. … Ich kann nur hoffen, dass es der Regierung, dass es Boris Pistorius gelingt, in diesem Jahr maßgebliche Weichen zu stellen, damit es endlich besser wird, was die Verteidigungsfähigkeit, was die Kriegsfähigkeit – so hat es der Minister ausgedrückt – betrifft.“
Auf die Frage, was die Bundeswehr machen muss, um attraktiver zu werden, sagte der Oberst: „Wenn wir Hubschrauberpiloten werben, die dann keinen Hubschrauber fliegen können, dann ist das kein Aushängeschild.“
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