Bundesweite Razzia gegen IS-Unterstützer
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- Die Polizei führt am heutigen Morgen in zwölf Bundesländern Razzien gegen Unterstützer des Islamischen Staates durch.
- Es geht um ein weltweit tätiges Spenden-Netzwerk, das Geld für die Terrorgruppe gesammelt haben soll.
- In Berlin, in NRW und in Hessen wurden mehrere Objekte durchsucht. Spezialkräfte sind im Einsatz.
In einer bundesweiten Aktion haben Ermittler eine Reihe von Durchsuchungen in der islamistischen Szene durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf Personen, die mutmaßlich den „Islamischen Staat“ (IS) in erheblichem Maße finanziell unterstützt haben. Nach Angaben der FAZ geht es in dem Verfahren um ein weltweit tätiges Spenden-Netzwerk, das Gelder für die Terrorgruppe gesammelt haben soll.
Nach Informationen der Rheinischen Post finden seit sechs Uhr morgens in zwölf Bundesländern gleichzeitig Durchsuchungen statt – auch Haftbefehle sollen vollstreckt werden. Spezialeinheiten sind auch im Einsatz. Allein in Hessen sollen, so berichtet es die FAZ, ein Dutzend Standorte durchsucht worden sein. In Berlin sind es vier Standorte, die durchsucht werden, so die BZ. Auch in NRW werden mehrere Objekte durchsucht. Heißt: Eine großanglegte Aktion der Staatsmacht. Die Verdächtigen sind bekannte Figuren in der islamistischen Gemeinschaft und seit vielen Jahren dem Staatsschutz bekannt. Ob diese konkret Anschläge in Deutschland geplant wurden, ist noch unklar.
Die Sicherheitsbehörden haben in letzter Zeit eine Wiederbelebung der islamistischen Gemeinschaft festgestellt. Der Verfassungsschutz hat seit Ende des letzten Jahres eine verstärkte Aktivität festgestellt, insbesondere in Bezug auf die Missionierungsaktivitäten von Islamisten.
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