Bushido leitete Zwangsversteigerung ein: Razzia bei Abou-Chaker-Clan wegen verdächtigem Villen-Kauf
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In Kleinmachnow bei Berlin ist es zu einem großen Polizeieinsatz auf einem Anwesen der Familie Abou-Chaker gekommen. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäsche und der Verschleierung von Vermögenswerten. Nach Informationen stehen insbesondere die Umstände rund um den Erwerb der Villa im Fokus.
Insgesamt werden sieben Objekte in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Die Maßnahmen begannen in den frühen Morgenstunden. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mitteilte, richtet sich das Verfahren gegen drei Männer im Alter von 24, 25 und 40 Jahren.

Um dieses Anwesen in Kleinmachnow geht es. Es gehörte bis 2022 Bushido und Arafat Abou-Chaker zusammen.
Das weitläufige Villengrundstück in Kleinmachnow mit mehr als 16.600 Quadratmetern Fläche war im Jahr 2022 beim Amtsgericht Potsdam versteigert worden.

Bushido am Tag der Zwangsversteigerung am Amtsgericht Potsdam
Der Zuschlag erfolgte für rund 7,4 Millionen Euro – zum Mindestgebot und nach damaligen Angaben für etwa die Hälfte des Verkehrswerts. Einziger Bieter war Ahmed Abou-Chaker, damals 21 Jahre alt und Sohn des Clanchefs. Der Vorgang hatte bereits zum Zeitpunkt der Versteigerung Diskussionen ausgelöst. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) nahm nur eine Woche nach dem Verkauf Prüfungen auf.

Arafat Abou-Chaker (Foto, hier mit seinem Anwalt) und Bushido waren jahrelang eng verbunden, inzwischen sehen sie sich nur noch vor Gericht.
Zuvor gehörte das Anwesen dem Rapper Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, und seinem früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker gemeinsam. Um die Eigentümergesellschaft aufzulösen, hatte Bushido seinerzeit die Zwangsversteigerung beantragt.
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