CDU-Landrat greift durch: Landkreis in Thüringen verpflichtet Flüchtlinge zum Arbeiten!
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Die Tatsache, dass viele Flüchtlinge in Deutschland nicht arbeiten, ist ein zentrales Problem der Migrationskrise. Es verhindert Integration und befeuert den Argwohn den Einheimischen. Genau das will ein Thüringer Landrat jetzt ändern – indem er die Flüchtlinge in seiner Gemeinde zum Arbeiten verdonnert!
Bewohner in Gemeinschaftsunterkünften sind bei Christian Herrgott (39, CDU) im Saale-Orla-Kreis (Thüringen) künftig dazu verpflichtet, gemeinnützige Jobs zu erledigen, berichtet Bild. Heißt zum Beispiel: Straßen kehren, Grünanlagen pflegen, im Stall aushelfen.
Stundenlohn 80 Cent
Vier Stunden pro Tag müssen die Flüchtlinge ran, der Stundenlohn beträgt laut Gesetz 80 Cent. Dass Flüchtlinge arbeiten sollen, steht nämlich schon lange im Asyl-Gesetz – wurde bisher aber nicht umgesetzt.

Herrgott wurde erst vor wenigen Wochen zum Landrat gewählt.
Der Monatslohn (zirka 64 Euro im Monat) soll auf die Bezahlkarte überwiesen werden, die im März bundesweit kommt.
Schon in wenigen Tagen sollen die ersten Asylbewerber laut Bild die Arbeit im Saale-Orla-Kreis aufnehmen. Aktuell trägt Landrat Herrgott Jobangebote aus Gemeinden zusammen, fragt unter anderem Vereine und Firmen, wo sie Hilfe gebrauchen könnten.
Faulenzer sollen sanktioniert werden
Ausreden sollen nicht gelten: Wer sich weigert, muss Sanktionen fürchten. Herrgott will die Stütze von Faulenzern laut Bild um bis zu 180 Euro kürzen.
Der Landrat sagte Bild: „Wer nicht arbeiten will, den muss ich motivieren. Es geht um ein Signal, dass die Menschen, die mit Steuergeld bezahlt werden, etwas an die Gesellschaft zurückgeben müssen und nicht den ganzen Tag auf einer Parkbank sitzen.“
Mit der Arbeitspflicht will der CDU-Landrat die Akzeptanz von Flüchtlingen in der Bevölkerung erhöhen, die Integration der Asylbewerber verbessern.
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