Das brisanteste Geständnis der Bundesregierung: „In unserem Land bekommen Menschen Geld fürs Nichtstun!“
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Seit Monaten tobt die Debatte um das erhöhte Bürgergeld (seit 1. Januar). Familien mit mehreren Kindern kommen ohne Arbeit und nur mit staatlicher Hilfe auf über 3000 Euro im Monat, mit vier Kindern sogar auf über 5000 Euro. Immer mehr Menschen kündigen ihren Job, zum Beispiel im Bereich der Gebäudereinigung, weil es sich ohne Arbeit besser leben lässt als mit Arbeit.
Lindners spektakuläre Kehrtwende auf Bauerndemo
Bisher behauptete die Bundesregierung immer wieder: Es gehe beim Bürgergeld um die Schwächsten der Gesellschaft, die (trotz riesigem Bedarf nach Arbeitskräften) einfach keinen Job finden. Es gebe nur eine winzige Zahl von Totalverweigerern.

Lindner sprach vor dem Brandenburger Tor zu den Landwirten.
Doch nun die spektakuläre Kehrtwende, ein brisantes Eingeständnis der Bundesregierung: „In unserem Land bekommen Menschen Geld fürs Nichtstun!“ Gefallen ist der Satz mit politischer Sprengkraft auf der Bauerndemo am Montag in Berlin. Finanzminister Christian Lindner (FDP) wörtlich: „Es ärgert mich, dass ich vor Ihnen, als dem fleißigen Mittelstand, über Kürzungen sprechen muss, während auf der anderen Seite in unserem Land Menschen Geld bekommen fürs Nichtstun.“
„Geld fürs Nichtstun“ – das ist ein Frontalangriff auf das geliebte Bürgergeld von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD), der für neuen Streit in der Ampel-Koalition sorgen dürfte.
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