Deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal
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Die Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal des Jahres leicht zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von April bis Juni um 0,1 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Dynamik aus dem ersten Quartal (+0,3 Prozent) konnte somit nicht fortgeführt werden.
Grund für den Rückgang des BIP waren ersten Erkenntnissen zufolge niedrigere Investitionen in Ausrüstungen und Bauten. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben stiegen dagegen an.
„Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft bleibt blutleer“
Andere große Euro-Länder schnitten im Frühjahr weit besser ab. Frankreich, die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Währungsunion, schaffte ein Plus von 0,3 Prozent. Spanien kam sogar auf ein Plus von 0,7 Prozent.
Das von der EU ausgehandelte Zollabkommen mit Donald Trump könnte dafür sorgen, dass sich die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr weiterhin schlecht entwickelt. „Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft bleibt blutleer“, erklärte kürzlich Ifo-Präsident Clemens Fuest. Für das laufende Jahr sagen die Münchner Forscher lediglich ein Wachstum von 0,3 Prozent voraus. Europas größte Volkswirtschaft war sowohl 2023 als auch 2024 leicht geschrumpft.
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