„Die Regenbogenflagge ist kein Zeichen mehr für Toleranz“
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- Am Wochenende fand in Berlin der Christopher Street Day (CSD) statt.
- Die Politik nutzte die Veranstaltung, um das eigene Image aufzupolieren.
- Doch die politische Agenda des CSD geht vielen zu weit
Exakte Zahlen gibt es nicht, jedoch spricht die Polizei von Hunderttausenden. Eröffnet hat den Christopher Street Day Berlins Bürgermeister Kai Wegner, zum ersten Mal lief auch eine Gruppe der Bundestagsverwaltung offiziell mit.
Dabei distanziert sie sich im Vorfeld ausdrücklich von den Forderungen des CSD. Darf man in Ausführung eines politischen Amts dort erscheinen? Und kann man sich dann einfach von den Forderungen der CSD-Veranstalter distanzieren?
Das funktioniert „ziemlich schlecht“, sagt Rechtsanwältin Annette Heinisch beim Nachrichten-Talk Stimmt!, „Denn wenn ich in der Ausführung eines öffentlichen Amtes bin, dann identifiziere ich mich ja damit. Unter anderem fordern die CSD-Veranstalter eine Änderung des Grundgesetzes sowie mehr polizeiliche Meldestellen.

Im Stimmt!-Studio diskutierten die Gäste (v.l.n.r.): Peter Hahne, Annette Heinisch, Moderator Sebastian Vorbach und Frank Lübberding.
Es gibt mehr Queer-Beauftragte als Queere
„Der entscheidende Punkt ist doch mittlerweile diese Regenbogenfahne. Die gilt ja nicht mehr als Symbol für Toleranz. Die machen das, um politische Gegner zu identifizieren“, sagte Publizist Frank Lübberding. Auch der ehemalige ZDF-Moderator Peter Hahne sieht die Entwicklung kritisch: „Inzwischen haben wir ja mehr Queer-Beauftragte als queere Betroffene. Das ist ja alles absoluter Wahnsinn.“ Allein in Berlin hat sowohl die Bezirks- als auch die Landesebene designierte Queer-Beauftragte.
Darüber hinaus disktutierte die Talk-Runde über den aktuellen „Brandmauer“-Streit innerhalb der CDU sowie über Chats der radikalen „Letzten Generation“. Die ganze Sendung finden Sie hier:
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