Dramatische Rettung mit Nato-Beteiligung: Mutter und 7-jährige Tochter fallen von Fähre in Ostsee
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- Eine Mutter und ihr 7-jähriges Kind sind vor der schwedischen Küste von einer Fähre gefallen und wurden von den starken Strömungen der Ostsee mitgerissen.
- Die schwedische Küstenwache führte die Rettungsaktion, an der auch Nato-Kräfte beteiligt waren, durch.
- Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnten die Mutter und ihr Kind sicher geborgen und vor einer möglichen Tragödie bewahrt werden.
Dramatische Rettungsaktion in der kalten Ostee! Eine Frau und ihre siebenjährige Tochter sind auf einer Ostsee-Fähre zwischen Schweden und Polen über Bord gegangen und kurze Zeit später bei einem großen Rettungseinsatz gefunden worden. Das Mädchen sei am Donnerstagnachmittag von der Fähre „Stena Spirit“ ins Wasser gefallen, die Mutter sei im Anschluss hinterhergesprungen, sagte der Rettungsleiter Anders Lännholm der schwedischen Nachrichtenagentur TT.
Nato an Rettungsaktion beteiligt
Die Fähre befand sich etwa auf dem halben Weg zwischen dem südschwedischen Karlskrona und dem polnischen Danzig. An der Suche beteiligten sich neben Rettungshubschraubern und der Fähre selbst unter anderem auch Nato-Kräfte, die für eine Übung in der Gegend waren.
Am frühen Abend wurden die Mutter und ihr Kind im Wasser gefunden, wie die schwedische Schifffahrtsbehörde mehreren schwedischen Medien mitteilte. Eine Person sei per Hubschrauber hochgezogen worden und auf dem Weg ins Krankenhaus, ein anderer Helikopter auf dem Weg, um auch die andere Person hochzuholen, sagte ein Behördensprecher dem schwedischen Rundfunksender SVT. Wie es den beiden ging, blieb zu dem Zeitpunkt unklar.
Rettungskräfte im Einsatz
„Es war eine der herausforderndsten Rettungsaktionen, die wir je durchgeführt haben“, erklärte der Sprecher der schwedischen Küstenwache. Die Rettungskräfte setzten ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Mutter und ihr Kind zu retten. In einem waghalsigen Manöver gelang es ihnen schließlich, die beiden aus den reißenden Fluten zu bergen und an Bord des Rettungsboots zu bringen.
Mutter und Tochter wurden sofort medizinisch versorgt und konnten nach diesem schrecklichen Vorfall aufatmen. „Es ist ein Wunder, dass sie beide unverletzt sind“, berichtete ein Mitglied des Rettungsteams.

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