Durchgeknallte Werbung in Berlin: AfD-Wähler sollen nicht mehr Bus fahren dürfen
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Was soll uns diese Werbung bitte sagen?
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vergleichen AfD-Wähler mit Essen und Trinken – alles sei in Bus und Bahn verboten, so die Aussage eines Tweets. Zu sehen ist ein Warnhinweis aus einer U-Bahn, durchgestriche Flasche, durchgestrichener Burger, durchgestrichenes „AfD“. Dazu der Spruch: „Danke, dass du den Zug sauber hältst.“
Ursprünglich gepostet hatte das Foto der User WhitlamsBerlin. Das Bild wurde dann schnell vom Account der BVG auf dem eigenen Account mit der ironischen Ergänzung: „Bitte auch keine Pommes, Dürüm, Baklava, Spaghetti Bolognese, Eintopf...“
Unter dem Beitrag äußern zahlreiche User ihre Empörung. „Wie viele Menschen wurden im BVG eigentlich von AfD Wählern und wie viele von unser Bunten Gesellschaft abgestochen? Frage für einen Grünen-Wähler“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer „Wie wäre es mit keine Obdachlosen die vor Türen oder auf Plätzen liegen?“. Am frühen Dienstagabend löschte die BVG ihren Tweet.
Hintergrund: Nach dem Wahlsieg der AfD bei der Landratswahl in Sonneberg ist eine bundesweite Debatte darüber entstanden, wie die AfD im Diskurs zu behandeln ist. SPD-Chefin Saskia Esken sprach von einem „Dammbruch“, Linken-Chef Martin Schirdewan von „Alarmsignal für die Demokratie“.

CDU-Generalsekretär Mario Czaja sagte am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk: „Unser politischer Feind sind diejenigen, die Demokratie bekämpfen wollen, dazu gehört die AfD.“
Bemerkenswert ist, dass die BVG sich überhaupt so klar politisch positioniert. Immerhin sind die Verkehrsvertriebe ein Unternehmen des Landes Berlin. Verkehrssenatorin in der Hauptstadt ist Manja Schreiner, auch sie hat ein CDU-Parteibuch …

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