Ehrenmord in Bremen: 24-jähriger Somalier tötet seine Schwester (23) vor den Augen der Familie
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In Bremen hat nach NIUS-Informationen ein 24-jähriger Somalier seine 23-jährige Schwester getötet. Wie die Bild berichtet, soll der mutmaßliche Täter am späten Samstagabend selbst die Polizei gerufen und sich gestellt haben.
Wie die Frau ums Leben kam, ist derzeit noch unklar. Nachdem die Polizei am Tatort, einem Mehrfamilienhaus im Bremer Stadtteil Walle, eintraf, ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Jegliche Versuche, die Frau zu reanimieren, scheiterten. Im Haus lebten neben der 23-Jährigen auch ihre Schwester mit ihrem Mann und zwei Kindern; auch der Bruder soll dort bis vor kurzem gelebt haben, aber inzwischen ausgezogen sein.
Das Verbrechen spielte sich zudem vor den Augen mehrerer Familienangehöriger ab. Wie die Bild berichtet, soll die Getötete selbst einen Tschador getragen haben, also ein bodenlanges islamisches Gewand. Zuletzt wurde sie von Nachbarn mit einem Afrikaner gesehen. Ein mögliches Tatmotiv? Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern. Unklar ist auch bisher, wie genau die 23-Jährige getötet wurde.
Polizeisprecher Thomas von der Heyde sagte: „Die Ermittler gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass es sich um ein Tötungsdelikt innerhalb der Familie handelt. Die Frau starb durch Fremdeinwirkung. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.“ In der Nacht von Samstag auf Sonntag sammelte die Spurensicherung am Tatort Beweise.
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