Eine ganz normale Messerkontrolle in Köln
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Ein Foto aus Köln sorgt für Aufsehen: Bei einer Personenkontrolle hat die Polizei zahlreiche Messer beschlagnahmt. Aufgrund der Vielzahl von Messerattacken in Köln hatte die Politik seit 2021 insgesamt drei Waffenverbotszonen eingerichtet. Innerhalb dieser Zonen ist es verboten, eine Klinge mit sich zu führen, dessen Klingenlänge mehr als vier Zentimeter misst.

Die Ausbeute der Kölner Polizei, nachdem diese in einer Waffenverbotszone auf zu lange Messer und Klingen kontrollierte.
Während einer dieser Kontrollen entstand dieses Foto. Das Bild beweist: Die Polizei Köln musste erschreckend lange und gefährliche Messer aus dem Verkehr nehmen. Einige von den abgenommenen Messern, die die Polizei Köln zur Schau stellt, sind fast 30 Zentimeter lang. Aber auch mit den zu sehenden kleinen Einhandmessern kann viel Schaden angerichtet werden. Den Menschen, die diese Messer dabei hatten, droht jetzt eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro.

Die Kölner Polizei am Hauptbahnhof an einer provisorischen Wache.
Die Stadt Köln hatte Waffenverbotszonen zuvor immer auf einen gewissen Zeitrahmen beschränkt. Das Verbot galt an Wochenenden und vor Wochenfeiertagen sowie an Karnevalstagen zwischen 20 und 6 Uhr. Jetzt allerdings bleibt der Bereich am Wiener Platz durchgehend und ohne zeitliche Begrenzung eine Waffenverbotszone. Das heißt: Die Polizei hat innerhalb der Zone die Legitimation, jeden Menschen, der sich in dieser Zone befindet, zu kontrollieren.
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