Er verbrannte den Koran, Islamisten hassen ihn: Behörden dementieren Tod des muslimischen Islam-Kritikers Momika
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Am Dienstag machten in den sozialen Medien Meldungen die Runde, dass die Leiche des bekannten muslimischen Islam-Kritikers Salwan Momika in Norwegen gefunden worden sein soll. Die Osloer Polizei bestätigte inzwischen, dass sie mehrere Anfragen zu dem Fall erhalten hat. Die Informationen seien nicht korrekt.
Auch die norwegische Einwanderungsbehörde habe keine Kenntnis davon, dass Salwan Momika in Norwegen tot aufgefunden wurde, schreibt das konservative norwegische Internetportal document.no. Die international kursierenden Gerüchte hätten sich nicht bestätigt. „Der norwegischen Polizeieinwanderungsbehörde (PU) ist nicht bekannt, dass eine Person mit dem oben genannten Namen kürzlich in Norwegen verstorben ist“, wird ein Antwortschreiben der Einwanderungsbehörde zitiert.
Der Islam-Kritiker lebte jahrelang als irakischer Flüchtling in Schweden und wurde dafür bekannt, in Stockholm Demonstrationen zu organisieren, bei denen er aus Protest gegen die Lehren des Islam den Koran öffentlich verbrannte.
Momikas islamkritische Aktionen sorgten weltweit für Aufsehen (hier ein Video in einer der offenbar fälschlichen Todesmeldungen):
Mit seinem Protest zieht Momika immer wieder die Wut der islamischen Welt auf sich. In Stockholm brannten Autos, in Bagdad stürmte ein rasender Mob die schwedische Botschaft, und die Terrororganisation al-Kaida drohte mit Anschlägen.

Schwedische Polizisten überwältigen Momika in der Stockholmer Innenstadt.
Bei seinen Aktionen war Momika in Schweden mehrfach festgenommen worden. Zuletzt war er aus dem skandinavischen Land ausgewiesen worden und hat in Norwegen Asyl beantragt.
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