„Ernährungsstrategie der Bundesregierung“: Ampel beschließt, wie Deutschland künftig zu essen hat
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Weniger Zucker, Fett, Salz – und vor allem weniger Fleisch auf dem Teller. Darauf zielt die sogenannte „Ernährungsstrategie der Bundesregierung“ ab, die das Kabinett am Mittwoch beschlossen hat.
Ansetzen soll die Strategie „Gutes Essen für Deutschland“ vor allem an Orten, wo jeden Tag viele Menschen essen, trinken oder einkaufen: in Schulen, Kitas, Firmen, Supermärkten. Gesunde Ernährung werde da nicht immer leicht gemacht, sagte Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne). Die Strategie führt verschiedene Maßnahmen auf – mit einem „Zielhorizont bis 2050“.
Primäres Ziel: Ernährungsumstellung in Kitas und Schulen

Özdemir nach einer Kabinettssitzung zur Ernährungsstrategie im Dezember 2023
Die Ernährungsstrategie der Bundesregierung zielt insgesamt auf mehr pflanzenbasiertes Essen mit wenig Fleisch. Zudem sollen weniger Lebensmittel im Abfall landen. In der Strategie wird zudem erneut genannt, dass die Regierung plant, an Kinder gerichtete Werbung für ungesündere Lebensmittel für unter 14-Jährige zu unterbinden. Dieses Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag steckt seit Monaten im Ampel-Regierungsbündnis fest.
Verbindliche Standards ab 2030
In Kantinen und Mensen öffentlicher Einrichtungen könnte der Speiseplan schon bald nach den Wünschen der Bundesregierung umgestellt werden: mehr pflanzliche, saisonale, ökologisch erzeugte Produkte sollen vor allem Schülern und Kita-Kindern serviert werden. Qualitätsstandards und praktische Tipps der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollen demnach bis 2030 verbindlich etabliert werden.
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