Erste grüne Bundestagsabgeordnete wechselt aus Migrations-Frust zur CDU!
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- Die Grünen-Abgeordnete im Bundestag Melis Sekmen wechselt von den Grünen zur CDU.
- Ersten Medienberichten zufolge ist Sekmen frustriert von der Asyl- und Wirtschaftspolitik ihrer Partei.
- Zahlreiche Stimmen in der Union zeigen sich offen und begrüßen die Abgeordnete herzlich.
Bereits im Juni forderte Melis Sekmen auf ihrer Webseite: „Wir brauchen einen Kurswechsel in der Migrations- und Integrationspolitik“. Jetzt macht die Abgeordnete des Deutschen Bundestags ernst und korrigiert ihren eigenen Kurs. Sie verlässt die Grünen und wechselt zur CDU.

Sekmen mit ihrem Ex-Parteikollegen Cem Özdemir
„Meine Entscheidung ist das Ergebnis eines langen Prozesses“, bestätigte Sekmen. Die 30-Jährige sprach von einem „Schritt nach vorne“ und ergänzte: „Meine Vorstellung darüber, wie und in welchem Stil Politik gemacht wird, hat sich weiterentwickelt.“
Auf Instagram veröffentlichte die baldige Christdemokratin eine Ansprache an ihre Follower:
Sekmen hat türkische Wurzeln – ihr Vater war als Jugendlicher nach Deutschland gekommen. Sie ist in Mannheim geboren und sitzt seit 2021 im Bundestag.
In sozialen Medien feiern CDU-Anhänger den Wechsel von Sekmen. Der CDU-Landeschef aus Baden-Württemberg, Manuel Hagel, freut sich über den Neuzugang aus seinem Bundesland und schreibt auf X, dass er Sekman als absolute Powerfrau kennengelernt habe.
Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) sagte, die Fraktion freue sich, Sekmen bald als neues Mitglied begrüßen zu können.
Die Abgeordnete werde in den nächsten Tagen eine Mitgliedschaft im CDU-Kreisverband Mannheim anstreben. „Mit ihrer Familiengeschichte und ihren Themen verbindet Frau Sekmen vieles, wofür auch die CDU steht. Wir machen Politik für die fleißigen Menschen in unserem Land.“ Sekmen hat nach eigenen Angaben am Montag ihren Austritt bei den Grünen und aus der Grünen-Bundestagsfraktion erklärt.
Auch der CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries schloss sich den warmen Begrüßungsworten von Sekmens künftigem Landeschef an. Auf X schrieb er: „Top. Herzlich Willkommen Melis Sekmen in der großen Volkspartei der Mitte.“
Sekmen: Für Debattenkultur ohne Schubladen
Sekmen erklärte: „Wir brauchen eine Debattenkultur, in der Menschen ihre Meinung und ihre Sorgen sagen können, ohne in Schubladen gesteckt zu werden.“ Sie fügte hinzu: „Diese Stimmen müssen aus einer starken Mitte und nicht aus den extremen Rändern der Politik kommen.“ Menschen über ihr Tun, ihr Wirken und nicht über ihre Herkunft zu definieren, dafür stehe für sie das neue Grundsatzprogramm der CDU.
Aus Enttäuschung über die grüne Wirtschaftspolitik habe Sekmen schon vor Wochen Kontakt zur CDU aufgenommen, berichtet Table Media, und mit Merz sowie dem Vorsitzenden der baden-württembergischen Landesgruppe im Bundestag, Andreas Jung, und dem Chef der Südwest-CDU, Manuel Hagel, über ihren Wechsel zur CDU gesprochen.
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