Ex-Chef des ARD-Hauptstadtstudios kritisiert Flüchtlingspolitik: „Kann man nur als Staatsversagen bezeichnen“
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Im Ruhestand sieht man dann offenbar auch als ARD-Journalist etwas klarer ...
Der ehemalige Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf, hat auf X ganz und gar ARD-untypische Töne angeschlagen. Offenbar unter Eindruck des Terroranschlags in Solingen wirft er der Ampel- und Merkel-Regierung in Sachen Einwanderungspolitik „Staatsversagen“ vor.
„Die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Merkel-Regierung und nun der Scholz-Ampel kann man nur als Staatsversagen bezeichnen. Das ist eine bittere Erkenntnis.“, schreibt Deppendorf am Dienstag auf X.
Für viele Kommentatoren kommt Deppendorfs Regierungskritik mehr als zu spät. „Erstaunlich wie lange Herr Deppendorf für diese Erkenntnis brauchte, obwohl er die ganze Zeit an der Informationsquelle saß“, schreibt eine X-Userin. Ein anderer schreibt: „Sie wollten es nicht hören. Jede Kritik wurde diffamiert. Also heulen sie leise.“
Ulrich Deppendorf war viele Jahre das Gesicht der politischen Berichterstattung in der ARD, insbesondere bei den Sendungen Bericht aus Berlin und den Tagesthemen. Er war als langjähriger Leiter und Chefmoderator des ARD-Hauptstadtstudios bekannt, ging 2015 in den Ruhestand.
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