Feuerwehrmann winkte den Bauern, SPD-Senatorin droht mit Strafe!
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Höchststrafe für eine großartige Geste! Ein Berliner Feuerwehrmann sorgte für emotionale Bilder, brachte mit einer Verbeugung vor protestierenden Bauern die Gefühlslage vieler Bürger zum Ausdruck. Jetzt droht ihm ein Disziplinarverfahren!
Wegen angeblichen Verstoßes gegen die Neutralitätspflicht soll der Feuerwehrmann aus Berlin-Wittenau jetzt ein Disziplinarverfahren bekommen. Der Berliner Zeitung zufolge soll die Senatsverwaltung für Inneres unter SPD-Senatorin Iris Spranger sogar ein Strafverfahren gegen den Beamten prüfen lassen und Druck auf die Leitung der Feuerwehrwache ausüben.
NIUS hat bereits Mitte Januar über den Feuerwehrmann und seine Kollegen berichtet:
Mehr lesen: Jubel und Sirenen – Berliner Feuerwehrleute begrüßen Bauern in der Hauptstadt
Dass dem Berliner Feuerwehrmann Strafe droht, ist seit einigen Tagen bekannt. Der Beamte erfährt eine Welle der Solidarität von Kollegen aus ganz Deutschland. Unterstützer aus Baden-Württemberg kündigten laut Berliner Zeitung an, rund 700 Briefe an die Senatsverwaltung für Inneres und die Feuerwehr-Behördenleitung zu schicken.

Die „La Ola“-Verbeugung des Feuerwehrmannes während der Bauern-Proteste vor wenigen Tagen. Die Geste rührte ganz Deutschland.
Protest-Schreiben an Senat: „Wir werden zu Tausenden in Berlin erscheinen“
In dem Brief heißt es demnach, der Feuerwehrmann habe in den wenigen Sekunden seiner Handlung die Sympathie unzähliger Menschen erhalten – „und er hat in diesen wenigen Sekunden, unbewusst, 100.000 mal mehr für ein positives Image für die Berliner Feuerwehr gesorgt, als es die gesamte Feuerwehr Berlin, in einem Jahr, schaffen würde“. Die Berliner Zeitung zitiert weiter aus dem Protestschreiben: „Wir werden bei Bestrafung des Feuerwehrmannes, zu Tausend in Berlin erscheinen, um unsere Solidarität, für den Feuerwehrmann und unseren Unmut, gegen die Entscheidung, zu zeigen.“ Dies sei keine Drohung, sondern „ein Versprechen.“

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD)
Auch die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft meldete sich zu Wort und kritisierte, dass „händeringend ein Vergehen konstruiert“ werden solle. Ein Hamburger Feuerwehrmann im Ruhestand veröffentlichte ein Video, das bei TikTok und YouTube tausendfach aufgerufen und kommentiert wird. Er trägt darin seinen alten Feuerwehrhelm und sagt: „Wir werden bei Bestrafung des Kollegen zu Tausenden in Berlin erscheinen, um unsere Solidarität für den Kollegen und unseren Unmut gegen die Entscheidung zu zeigen.“
Große Solidarität von Berliner Kollegen
Auch Berliner Kollegen stellen sich lautstark hinter ihren Kollegen. Unter dem Hashtag „La Ola ist kein Verbrechen“ (#laolaistkeinverbrechen) solidarisieren sich Etliche auf X .
Es sind unter anderem Feuerwehrautos zu sehen, auf denen am Kühlergrill eines Feuerwehrautos Gummistiefel platziert wurden. Zudem gehen laut Bericht zahlreiche Anrufe und Mails bei der Beschwerdestelle ein.
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