Gefährlicher Messer-Killer (35) aus Psychiatrie geflohen – Polizei warnt vor Alhindi B.
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Er hätte nach einem tödlichen Messer-Angriff in Haft kommen können – doch ein Gericht wies Alhindi B. (35) aus dem Sudan in die geschlossene Psychiatrie ein. Dort gelang ihm nun die Flucht. Nach ersten Erkenntnissen war eine Tür der Fachklinik in Osnabrück nicht richtig gesichert.
Seit Dienstagvormittag wird bundesweit nach dem Mann gefahndet. Die Polizei warnt eindringlich davor, sich ihm zu nähern.
Polizei: „Nicht ansprechen, Abstand halten!“
Polizeisprecher Matthias Bekermann erklärte: „Es ist aufgrund einer Erkrankung nicht auszuschließen, dass von Herrn B. eine Gefahr ausgeht. Daher rät die Polizei dringend dazu, den Mann nicht anzusprechen. Zur Person sollte Abstand gehalten werden, rufen Sie die Polizei über Notruf 110.“
Beschreibung des Gesuchten
- Alter: 35 Jahre
- Größe: etwa 1,70 Meter
- Statur: schlank
- Haare: kurz, lockig, schwarz
- Bart: Drei-Tage-Bart mit Schnurrbart
- Erscheinungsbild: gepflegt
- Kleidung: dunkel, trägt Brille
- Tötungsdelikt im Jahr 2019
Alhindi B. war laut Bild im November 2019 in ein Tötungsdelikt in Fredenbek (Landkreis Stade) verwickelt. In einer Flüchtlingsunterkunft geriet er mit einem Landsmann in Streit und griff mit einem großen Küchenmesser an.
Das Opfer brach demnach schwer verletzt vor einem Supermarkt zusammen und musste reanimiert werden. Im Elbeklinikum Stade starb der Mann wenig später an den Folgen der Attacke. Alhindi B. wurde noch am selben Tag festgenommen und anschließend in die Psychiatrie eingewiesen.

Das LKA Niedersachsen verbreitet den Fahndungsaufruf in den sozialen Medien.
Flucht aus der Klinik
Am Dienstag entkam der 35-Jährige aus der Einrichtung in Osnabrück. Offenbar war eine Tür nicht korrekt verschlossen. Wann vom Klinikpersonal die Flucht bemerkt wurde, ist unklar. Eine sofortige Suche im Umkreis der Einrichtung blieb ohne Ergebnis.
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