Gewalt auf historischem Rekordhoch: Ausländer-Kriminalität in Deutschland explodiert +++ Fast eine Million nicht-deutsche Straftäter ++ Messerangriffe plus zehn Prozent ++ Fast jeder zweite Gewalttäter ist Ausländer
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Es sind erschreckende Zahlen, die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag der Öffentlichkeit prästentieren wird. Die Auswertung der aktuellen Polizeistatistik zeigt eindeutig: Die Gewalt in Deutschland ist explodiert. Und die Täter haben sehr häufig keinen deutschen Pass.
Die Gewaltkriminalität befindet sich auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren, auch die Zahl der Wohnungseinbrüche nahm extrem zu, fast die Hälfte aller Tatverdächtigen sind Ausländer. Die Fakten der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatsitik (PKS), aus der Welt am Sonntag vorab zitiert, sind mehr als beunruhigend. Und doch überraschen sie nicht.
Fast eine Million der erfassten Täter haben keinen deutschen Pass
Die Gesamtzahl der Straftaten in Deutschland ist im Jahr 2023 laut Welt am Sonntag um 5,5 Prozent auf 5,940 Millionen gestiegen. Laut PKS stieg die Zahl der Tatverdächtigen im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent – auf 2,246 Millionen.
Hiervon hatten laut Welt am Sonntag 923.269 – also fast eine Million Täter – keinen deutschen Pass. Eine Steigerung von 17,8 Prozent!
Darunter 402.514 Asylbewerber, Flüchtlinge und illegal eingereiste Ausländer (plus 29,8 Prozent). Die Delikte „unerlaubte Einreise“ (93.158 Fälle, ein Plus von 40,4 Prozent) und „unerlaubter Aufenthalt“ (187.059 – plus 28,6 Prozent) schossen im Vergleich zu 2022 in die Höhe.

Hamburg, Januar 2024: Ein Messerangreifer wird von der Polizei abgeführt.
Hemmschwelle der Gewalt: drastisch gesunken
Erschreckend ist vor allem, wie sehr die Hemmschwelle für Gewalt in Deutschland laut PKS gesunken ist: Die Gewaltkriminalität hat mit 214.099 Fällen – einem Plus von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.
Die „gefährliche und schwere Körperverletzung“ ist innerhalb eines Jahres laut Welt am Sonntag um 6,8 Prozent auf 154.541 Fälle gestiegen. Auch die „vorsätzliche einfache Körperverletzung“ ist im Vergleich zu 2022 um 7,4 Prozent auf 429.157 Fälle gestiegen – und bricht damit den bisherigen Negativ-Rekord von 2016 mit 406.038 Fällen.

Immer öfter muss die Polizei mit einem Großaufgebot ausrücken, um Gewalttäter aufzuhalten.
Drastisch auch der Vergleich erstes Jahr nach / letztes Jahr vor der Coronakrise: Die Gesamtzahl der Delikte liegt in der aktuellen PKS ganze 9,3 Prozent höher als im Jahr 2019 (5,436 Millionen Taten). Die aktuelle Aufklärungsquote aller erfassten Straftaten beträgt laut PKS gerade mal 58,4 Prozent.
Mehr Messer-Attacken, mehr Mord, mehr Vergewaltigungen
Insbesondere die Zahl der Raubdelikte ist innerhalb der Gewaltkriminalität stark gestiegen: 44.857 Fälle, ein Plus von 17,4 Prozent. Bei den Messerangriffen (Taten ausgeführt oder angedroht) verzeichnet die PKS einen Anstieg von fast 10 Prozent (9,7 Prozent) auf 8951 Fälle.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zu den aktuellen Zahlen: „Es ist wie ein großes Pulverfass.“
Nach oben gingen die Zahlen auch bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen (2282 Fälle, plus 2,1 Prozent). Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexuelle Übergriffen im besonders schweren Fall kommen zusammen auf 12.186 Fälle – plus 2,4 Prozent.
PKS nennt Ursache: „Umfangreiche Zuwanderung Geflüchteter“
Faktoren für die erschreckende neue Qualität der Gewalt in Deutschland sind laut PKS ausdrücklich das „aktuelle Migrationsgeschehen“ und „die umfangreiche Zuwanderung Geflüchteter“, zitiert Welt am Sonntag. Unter den 190.605 Tatverdächtigen (plus 6,9 Prozent) bei der Gewaltkriminalität wurden demnach 79.088 „Nichtdeutsche“ (plus 14,5 Prozent) und 25.732 Zuwanderer (plus 20,3 Prozent) verzeichnet.
Einbrüche und Diebstähle schießen in die Höhe
Auch Diebstahlsdelikte haben stark zugenommen: Mit 1,971 Millionen (plus 10,7 Prozent) machen sie etwa ein Drittel aller Starftaten aus. Wohnungen und Häuser wurden im Jahr 2023 weit häufiger von Einbrechern heimgesucht als 2022.
Das Delikt „Wohnungseinbruchdiebstahl“ verzeichnet einen dramatischen Anstieg um 18,1 Prozent auf 77.819 Fälle. Berlin verzeichnet hier laut Welt am Sonntag mit einem Plus von 35,2 Prozent (insgesamt 8323 Fälle) den größten Anstieg aller Bundesländer.

Auch seine Tat floss in die aktuelle PKS ein: Ibrahim A. tötete am 25. Januar 2023 in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg bei Brokstedt zwei junge Menschen mit einem Messer. Er griff ohne Vorwarnung an.
Auch Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein liegen demnach jeweils über 22 Prozent und damit deutlich über dem Bundesschnitt. Auch Kfz-Diebstahl (29.985 Fälle, plus 17,5 Prozent), Ladendiebstahl (426.096 Fälle, plus 23,6 Prozent) und Taschendiebstahl (109.314 Fälle, plus elf Prozent) schossen in die Höhe.
Interessant: Wie schon in den Vorjahren zeigt die Kriminalität ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Bezogen auf die Häufigkeit der Straftaten pro 100.000 Einwohner, lebt man in Berlin (14.292 Taten) laut PKS am gefährlichsten, schreibt Welt am Sonntag. In der aktuellen Statistik folgen die Bundesländer Bremen (14.170), Hamburg (12.380) und Sachsen-Anhalt (8863). Am sichersten bleibt laut Welt am Sonntag Bayern (4873).
NRW-Innenminister Reul: „Das ist wie ein großes Pulverfass“
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte der Welt am Sonntag zur dramatischen Entwicklung der Gewalt in Deutschland: „Konflikte werden schneller mit Fäusten statt mit Worten gelöst. Die Zündschnur ist kürzer geworden.“ Krisen und Kriege hätten die Situation verschärft: „Das ist wie ein großes Pulverfass.“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) wird die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik voraussichtlich am Dienstag der Öffentlichkeit prästentieren.
Auch die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens (SPD) räumte gegenüber der Welt am Sonntag ein: „Es ist anzunehmen, dass der Anstieg bei der Gewaltkriminalität nicht mehr allein mit Nachholeffekten nach der Corona-Pandemie zu erklären ist.“
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