Hamas-Sprecher droht mit Hinrichtung israelischer Geiseln +++ Netanjahu: „Die Hamas hat um Krieg gebeten und wird Krieg bekommen“
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Mehrere Quellen, darunter Al Jazeera, berichten, dass der Hamas-Sprecher Abu Obaida angekündigt hat, mit der Hinrichtung israelischer Geiseln zu beginnen, sollte Israel die Bombardierung von Gaza nicht stoppen.
Unter den Entführten vom Wochenende sind auch Deutsche. Demnach kündigte Obaida an, die Hinrichtung der „feindlichen Geiseln“ mit Audio und Video zu übertragen. Dies könnte auf eine Live-Übertragung der Tötung hindeuten.
Konkret sagte Obaida: „Von dieser Stunde an kündigen wir an, dass jeder Angriff auf unsere sicheren Leute mit der Hinrichtung einer unserer feindlichen Geiseln verbunden sein wird, und wir werden dies mit Audio und Video übertragen.“
WATCH: Hamas says it will start executing hostages one by one in response to Israeli airstrikes pic.twitter.com/pNcFP3rqSx
— BNO News (@BNONews) October 9, 2023
Nach Angaben von Israels Präsident Izchak Herzog wurden seit dem Holocaust nicht mehr so viele Juden an einem Tag getötet wie bei den Terrorattacken der Hamas am Samstag. „Seit dem Holocaust haben wir nicht mehr erlebt, wie jüdische Frauen und Kinder, Großeltern – sogar Holocaust-Überlebende – in Lastwagen gepfercht und in die Gefangenschaft gebracht wurden“, sagte er am Montagabend.
Auch unschuldige Muslime und andere Gläubige hätten die Hamas-Anhänger gefoltert. Ganze Familien seien kaltblütig ermordet worden. „Wir werden mit voller Kraft und unerschütterlichem Engagement handeln, um diese Bedrohung für unser Volk zu beseitigen“, so der Präsident.
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In einer Ansprache an das israelische Volk sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: „Die Hamas hat um Krieg gebeten und wird Krieg bekommen“ und „Jeder Ort, von dem aus die Hamas operiert, wird in Ruinen verwandelt“. Laut Angaben des israelischen Militärs soll heute Nacht der Einsatz der Bodentruppen in Gaza beginnen.
Angesichts dieser militärischen Konfrontation hat die israelische Armee ihre Bürger aufgefordert, Vorräte für mindestens 72 Stunden anzulegen. Dies beinhaltet ausreichend Nahrung, Wasser und Medikamente. Zudem riet das Militär den Bürgern, sich mit weiterer Notfallausrüstung auszustatten und den Standort des nächstgelegenen Luftschutzbunkers zu überprüfen.
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