Heteros als neue Minderheit? 40 Prozent dieser US-Universität sind queer – Tendenz steigend
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- Knapp 40 Prozent der Studenten einer US-Universität geben an, „queer“ zu sein.
- Die Anzahl hat sich in 13 Jahren mehr als verdoppelt.
- Mögliche Begründungen für diese Dynamik gehen weit auseinander.
Eine von der unabhängigen Studentenzeitung The Brown Daily Herald durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass sich etwa 38 % der Studenten der Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island als LGBTQ-Menschen identifizieren.
Das ist das Fünffache des nationalen US-Durchschnitts und das 2,7-fache des Ergebnisses einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2010. Damals bezeichneten sich nur 14 Prozent der Befragten an der Brown University als schwul, lesbisch oder bisexuell.

Der Herald bot eine große Auswahl an Optionen bezüglich der sexuellen Orientierung und ermöglichte es den Befragten, mehrere Optionen auszuwählen, um die Vielfalt der LGBTQ+-Community der Brown Universität besser zu repräsentieren. Die Daten werden als Prozentsatz der Antworten dargestellt, nicht als Prozentsatz der Befragten. Quelle: Sofia Barnett and Ryan Doherty im The Brown Daily Herald
Heute versichern einem Linksliberalen, dass die Zahlen durch die wachsende Toleranz gegenüber queeren Menschen in der Gesellschaft zu erklären sind, während Konservative glauben, dass es sich hierbei um eine Modeerscheinung handelt.
Der Trend der Grafik zeigt eindeutig: Heterosexuelle werden bald eine gefährdete Minderheit an der Brown University sein.
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