„Ich bringe euch alle zu Allah!“: 23-Jähriger bedroht in Stuttgart Weindorf-Mitarbeiter mit Messer
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Auf dem Stuttgarter Weindorf, einem lokalen Volksfest, ist es vergangene Woche zu einer Bedrohungssituation mit Messer gekommen. Wie die Esslinger Zeitung berichtet, näherte sich vergangenen Mittwoch ein 23-Jähriger den Mitarbeitern des Weindorfs mit einem Messer und soll „Ich bringe Euch alle zu Allah!“ geschrien haben.
Gegenüber der Esslinger Zeitung rekapitulieren die Mitarbeiter, dass es bereits spät gewesen war, als der Vorfall sich ereignet hat. Das Volksfest war an dem Tag zu Ende gegangen, die Belegschaft habe nach verrichteter Arbeit zusammengesessen, getrunken und sich unterhalten. Nach Mitternacht soll ein Mann vorbeigegangen sein und gerufen haben, man solle die Musik ausmachen, woraufhin die Mitarbeiter erwiderten, er solle sie in Ruhe lassen und sich entfernen. „Da dachten wir, es wäre vorbei. Aber dann kam er plötzlich wieder um die Ecke und hatte ein Messer in der Hand und bedrohte uns“, so einer der Veranstalter.
Wenig später soll der Mann dann erneut aufgetaucht sein – diesmal mit einem Messer in der Hand und damit bogenförmige Stichbewegungen nach vorne imitiert haben. „Gott sei Dank war die Security sofort zur Stelle“, so ein Mitarbeiter. Auch die Polizei sei „unglaublich schnell, in wenigen Minuten“ vor Ort gewesen.

Menschen vergnügen sich beim Stuttgarter Weindorf.
Auf Anfrage von NIUS teilte ein Polizeisprecher mit, dass der Vorfall den Beamten bekannt sei. Man ermittle gegen einen 23-Jährigen wegen Bedrohung, bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Deutschen. Von einem extremistischen Hintergrund gehe man nicht aus, der Mann sei inzwischen wieder auf freiem Fuß. Der Streit beim Volksfest soll sich dabei an der Musik entzündet haben.
Wie die Betroffenen gegenüber der Esslinger Zeitung schildern, habe die Situation Spuren hinterlassen. „Wir fragen uns schon, wie sicher es hier ist, wenn immer mehr Leute mit Messern rumlaufen. Das war früher nicht so“, so der Veranstalter. Sorgen mache man sich zudem um die Securityleute: „Die müssten eigentlich besser ausgestattet sein, mit Schutzwesten und dergleichen. Wir Wirte würden uns da an der Finanzierung auch beteiligen – darauf kommt es nicht an.“
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