Israel-Hass am Rande des Christopher Street Day
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Am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben zahlreiche Menschen Palästina-Fahnen geschwenkt und „Free Palestine“ gefordert. Genauer: auf der „Internationalistischen Queer Pride“ – einem alternativen Pride-Marsch, der laut Veranstaltern „einen Fokus auf antikoloniale, antirassistische und antikapitalistische Freiheitskämpfe hat“.
„Palestine will be free from the river to the sea“ (deutsch: „Palästina wird vom Fluss bis zum Meer frei sein“) skandierten zahlreiche Menschen am Samstag in Berlin.
Doch der Slogan steht nicht für das, was man im ersten Moment denken könnte: die Palästinenser von der Terror-Herrschaft der Hamas zu befreien oder von der Regierung welche vor 18 Jahren für 4 Jahre gewählt wurde. Mit „Free Palestine“ fordern die Protestler die Auslöschung des jüdischen Staates Israel, an dessen Stelle der palästinensische Staat treten soll. Ein Aufruf zur Gewalt gegen Israel.
Darüber hinaus forderten die Aktivisten mit Plakaten den Boykott von großen Konzernen wie dem Kleidungshersteller Puma oder dem Versicherungsunternehmen AXA. Letzteres soll boykottiert werden, weil diese unter anderem an israelischen Banken Anteile hält.
Anmerkung: Zunächst hatte es in diesem Artikel geheißen, es habe Israel-Hass auf dem CSD gegeben. Bei der „Internationalistischen Queer Pride“ handelt es sich aber um eine separate Veranstaltung am Rande des CSD.
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