Journalisten ausgespäht: USA ermitteln gegen TikTok-Konzern
Die US-Behörden ermitteln gegen die chinesische Datenkrake Bytedance. Der Konzern, der auch die beliebte App „TikTok“ betreibt, soll Journalisten ausgespäht haben.
Das US-Justizministerium und die Bundespolizei FBI ermitteln laut übereinstimmenden Medienberichten wegen möglichen Ausspähens von Journalisten gegen den chinesischen Mutterkonzern der Social-Media-App Tiktok. Es gehe darum, ob der Konzern Bytedance beim Sammeln von Daten von Tiktok-Nutzern gegen Gesetze verstoßen habe, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Insider. Unter den fraglichen Nutzern seien auch Journalisten, die über die Tech-Industrie berichteten, hieß es.
Eine Sprecherin von Bytedance sagte US-Medien, der Konzern habe das Vorgehen Einzelner, die in die Vorgänge verwickelt waren, scharf verurteilt. Die entsprechenden Mitarbeiter arbeiteten nicht mehr für die Firma, hieß es. Eine interne Untersuchung laufe noch und man sei bereit, mit etwaigen Ermittlungen der Behörden zu kooperieren.
Sorge wegen China
Wegen zunehmender Bedenken in Bezug auf die Datensicherheit wächst in den USA der Druck auf Tiktok in letzter Zeit immer stärker an. Diese Woche berichteten US-Medien, die US-Regierung habe gefordert, Bytedance solle Tiktok verkaufen. Ansonsten könne TikTok eine Sperre in den USA drohen. Die Forderung nach einer Änderung der Eigentumsverhältnisse bei Tiktok kam den Berichten zufolge vom Committee on Foreign Investment in the U.S., einem Regierungsgremium, das ausländische Investitionen in den USA auf den Prüfstand stellt.
In den USA äußern sowohl die Republikaner als auch die Demokraten von US-Präsident Joe Biden die Sorge, dass chinesische Behörden und Geheimdienste über Tiktok Informationen über Amerikaner sammeln oder sie beeinflussen könnten. Tiktok, mit mehr als einer Milliarde Nutzer, ist die einzige große und auch im Westen erfolgreiche Online-Plattform, die nicht aus den USA stammt.
Mehr NIUS:
Gutachten von Prüfinstitut Dekra beweist: Windkraftanlagen in Baiereck erzeugen unzulässigen Brummton
London: Britischer Premier Keir Starmer kündigt Rücktritt an
Verpflichtung wahrscheinlich: Bundeswehr schickt 5000 Soldaten an Belarus-Grenze
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Mehr NIUS:
Ursache unklar: 41-Jährige stirbt auf Hurricane-Festival
Faschismus-Aussage: Daniel Günther fordert Rücktritt von Linken-Chef Pantisano
Schlappe für Dobrindt: Gericht erzwingt Einreise eines zurückgewiesenen Eritreers
Schwere Drohnenangriffe auf Moskau – wichtige Ölraffinerie in Flammen
Krise: Industrie-Beschäftigung fällt auf 10-Jahres-Tief
Aktuelle Zahlen belegen: Sogar die Polen wandern inzwischen aus Deutschland aus
130-Kilo-Mörder flieht bei Freigang in Peine – LKA fahndet nach 42-Jährigem
Schwere Krise im Automobil-Mittelstand: Jeder zweite Zulieferer streicht Jobs
Artikel teilen
Kommentare