Keine Hoffnung mehr für die „Titan“: 7 Szenarien, was der Besatzung zugestoßen sein könnte
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Seit Tagen wird mit Hilfe der US Navy, von Tauchrobotern, Spezialbooten, Aufklärungsflugzeugen und mobilen Rettungsteams nach dem verschollenen Mini-U-Boot Titan im Atlantik gesucht. Inzwischen ist die Hoffnung auf ein Überleben der 5-köpfigen Crew fast erloschen. Die Welt rätselt: Was könnte den fünf Männer, die unterwegs zum Wrack der Titanic waren, zugestoßen sein?
7 Szenarien, die Meeres- und U-Boot-Experten für wahrscheinlich halten:
1 – Am Wrack der Titanic gefangen: Die „Titan“ könnte am Wrack der „Titanic“ hängengeblieben und dadurch am Aufstieg gehindert worden sein. Selbst für einen Tauchroboter ist es in diesem Fall fast unmöglich, die kleine Tauch-Kapsel am gigantischen, unübersichtlichen Wrack in kurzer Zeit zu finden. Der Sauerstoff wurde knapp – und schließlich endgültig verbaucht...
2 –Im Wrack der Titanic gefangen: Das Mini-U-Boot könnte durch plötzlich auftretende Strömungen ins Wrack der Titanic hingezogen worden und dort in einem Hohlraum gefangen sein. Für die Insassen bestand in diesem Fall kaum eine Übrlebenschance – unmöglich sie zu finden!
3 – Bord-Elektronik ausgefallen: Das U-Boot könnte durch einen Kurzschluss ohne Strom sein. Aleister Grieg, Professor für Schiffstechnik an der Universität London sagte der BBC: „Wenn das U-Boot keinen Strom mehr hat, ist es extrem unwahrscheinlich, dass man es findet.“ In diesem Fall seien Kälte und absolute Finsternis schlimmer als Sauerstoffmangel.
4 – Panik an Bord: Einer Einer der Insassen könnte die Nerven verloren haben. Durch einen Notfall oder einfach nur durch plötzliche Angst vor der Enge und Tiefe. Dabei könnte er die anderen Passagiere und das ganze U-Boot in Gefahr gebracht haben. In Panik wird durch die schnellere Atmung ein Vielfaches an Sauerstoff verbraucht – in der Notsituation der „Titan“ kann das den Tod bedeuten.
5 – In Schlepper-Netz verfangen: In den Untiefen des Atlantischen Ozeans schweben Tausende verwaiste Schleppernetze, die einst von Fischern zurückgelassen wurden. Das Mini-U-Boot könnte sich in solch einem Netz verheddert haben und am Aufsteigen gehindert werden. 2005 überlebte die 7-köpfige Besetzung eines russischen U-Boots knapp, nachdem sich ihr Gefährt in einem Schleppnetz in der Berjosowaja-Bucht vor der Halbinsel Kamtschatka verfangen hatte und erst nach drei Tagen von einem Tauchroboter befreit werden konnte.
6 – Implosion des U-Bootes: Durch den extremen Druck in 3800 Metern Tiefe (380 Mal stärker als über Wasser) kann bereits ein winziger Riss in der Karosserie des U-Boots dazu führen, dass es bei einer Kollision, z.B. mit dem Wrack der Titanic, innerhalb weniger Augenblicke zerquetscht wird. Der bekannte Titanic-Forscher G. Michael Harris hält diese Theorie für sehr wahrscheinlich, sagte er gegenüber der BBC. Bereits drei „Titan“- Expeditionen seien wegen Zweifeln an der Unversehrtheit der Karosserie des Mini-U-Bootes abgeblasen worden.
7 – Feuer an Bord: Sollte ein Akku der Bord-Elektronik Feuer gefangen haben, hatte die Besatzung keine Chance. Die Flammen haben den Sauerstoff in kürzester Zeit verbraucht, der Rauch die Insassen erstickt.
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